Die Antwort der ÖBB

Auf meine Anfrage zu den neuen Cityjet-Garnituren für die S2 bekam ich am 23. Februar 2016  (danke für die rasche und informative Mail) folgende Antwort von Michael Elsner, Regionalmanager der ÖBB:

Sehr geehrte Frau Kiesenhofer!

Ich danke Ihnen für Ihre Email und das am Sonntag geführte Telefonat. Wie in den Medien berichtet, sind  insgesamt  66 der  101 neu bestellten Cityjets für den Nah- und Regionalverkehr in Wien und Niederösterreich geplant. Das Land Niederösterreich finanziert diese Fahrzeuge mit und leistet dabei einen wesentlichen Beitrag in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Durch diese Leistungsbestellung wird ein Großteil der bereits rund 30 Jahre alten weiß-blauen Klassiker „4020er“ sowie einstöckige City-Shuttle-Garnituren abgelöst.
Die Auslieferung der Cityjet kann von der Industrie aber leider nicht auf einmal erfolgen. Monatlich werden zwischen 4 bis 5 Fahrzeuge von Siemens an die ÖBB übergeben, wobei rund 2-3 Fahrzeuge in der Ostregion verbleiben. Die anderen beiden Cityjet gehen pro Monat an die Bundesländer Steiermark und Oberösterreich.

Die Auslieferung der neuen Fahrzeuge dauert daher bis Ende 2018, wird aber im Bereich der S2 und der S7 bereits heuer zu sukzessiven Verbesserungen führen. Mit März decken zwei weitere Garnituren Züge im Abschnitt Wien bis Wolkersdorf ab. Ab Juli werden wir dann weitere 2 Garnituren für Zugleistungen von und nach Laa a.d.T. zum Einsatz bringen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen vorab ausreichend Information geben konnte. Ab nächsten Monat starten wir wieder gemeinsam mit dem VOR die Fahrplandialoge. Es würde mich freuen, wenn ich Sie hier persönlich begrüßen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Elsner

Regionalmanager RM Ost

ÖBB – Personenverkehr AG

1100 Wien, Am Hauptbahnhof 2

 

Gemeinderesolution zur Pestizidfreiheit

In der Gemeinderatsitzung am 1. Dezember 2015 hat der Gemeinderat ein Bekenntnis zum Verzicht auf Pestizide im gemeindeeigenen Einflussbereich unterzeichnet.

Bekenntnis zum Verzicht auf Pestizide

In den Grünflächen werden in der Gemeinde Kreuzstetten keine Pestizide eingesetzt. Schwierig ist jedoch die Unkrautentfernung auf den örtlichen Friedhöfen – die Kiesflächen konnten  bisher ohne  den Einsatz  von Pestiziden nicht entsprechend gepflegt werden. In Zusammenarbeit mit den Gemeinden der Kleinregion und mit den Experten von Natur im Garten sollte es möglich sein, dafür auch ökonomisch vertretbare Lösungen ohne Gift zu finden.

Der Kontakt wurde bereits gesucht – wir informieren, sobald es dazu etwas Neues gibt…

 

Neue Schnellbahnzüge auf der S2 – aber wann?

Die NÖN berichtet in ihrer Ausgabe 06/2016 unter dem Titel „Mercedes unter den Loks“ vom Einsatz der neuen Cityjet-Züge.Neue Garnituren auf der S2

Dieser Artikel veranlasste mich zu einem Mail an die dort genannten Personen: Landesrat Mag. Wilfing, Bürgermeister Dr. Pohl und Herr Elsner von den ÖBB

Mail vom 19. Februar 2016

Wir wollen nicht so lange auf barrierefreie Züge warten!

Das eMail an Landesrat Mag. Wilfing, Bürgermeister Dr. Pohl und Herrn Elsner vom 19. Februar 2016 :

Sehr geehrte Herren,

die NÖN berichtet in ihrer Ausgabe 06/2016 von den neuen barrierefreien Cityjets und informiert auch über die Einsatzzeiten.
Ich frage mich: Warum wird ausgerechnet im Weinviertel – der Wachstumsregion Österreichs, ja sogar Europas – das älteste Zugmaterial der ÖBB verwendet?
Warum werden die neuen Züge zum größten Teil nicht zu den Stoßzeiten eingesetzt (so der veröffentlichte Fahrplan stimmt)?
Die Ablöse der alten Zuggarnituren ist für Ende 2017 vorgesehen – gibt es dazu schon konkrete Pläne, ab wann und in welchem Ausmaß die neuen Garnituren auf der S2 eingesetzt werden sollen? (NÖN: „Anfangs wird noch nicht das gesamte Sortiment genützt werden.“ – warum nicht?) In welchen Intervallen wird es in naher Zukunft möglich sein, barrierefrei mit dem Zug nach Wien zu fahren?

Im März wird es eine Zusammenkunft der Gemeinden im Rahmen des Fahrplandialogs geben. Ich ersuche Sie, Herr  Dr.  Pohl, als Bürgermeister der Stadtgemeinde Mistelbach, namens der Gemeinden entlang der S2 für einen zügigen Einsatz der neuen Garnituren einzutreten!

Ich ersuche Sie, Herr Elsner, als zuständiger Regionalmanager der ÖBB, der Erneuerung der Zuggarnituren eine entsprechend hohe Priorität einzuräumen. Dass die ÖBB viel Geld in die Hand nimmt, um die Haltestellen barrierefrei und zeitgemäß auszustatten, begrüße ich außerordentlich – und mit mir auch viele GemeindebürgerInnen, die die Möglichkeit gerne nützen, öffentlich und umweltschonend in die Arbeit zu pendeln. Zu barrierefreien Haltestellen braucht es aber auch die entsprechenden Züge!

Ich ersuche Sie, Herr Mag. Wilfing, als für den öffentlichen Verkehr zuständiger Landesrat und Weinviertler, auf eine rasche und umfassende Erneuerung und Modernisierung des Bahnangebots entlang der S2 zu drängen. Für den Ausbau des Straßennetzes in unserer Region wurden in den letzten Jahren  gewaltige Geldsummen in die Hand genommen – bitte setzen Sie sich ebenso intensiv für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Weinviertel ein!

Ein attraktives, modernes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Voraussetzung für eine stärkere Nutzung durch die Bevölkerung. Dass der Umstieg vom Individualverkehr auf den öffentlichen Verkehr ein Gebot der Stunde ist, ist uns wohl allen bewusst.

Mit freundlichen Grüßen
GfGr Christine Kiesenhofer
Kreuzstetten

 

Die prompte Antwort von Herrn Elsner hier: https://kreuzstettenaktuell.wordpress.com/2016/02/23/die-antwort-der-oebb/

Eine neue Jugend hat sich gegründet

NÖN 26.1.2016 Neugründung Jugend-2Einige Anmerkungen zum Artikel in der NÖN:

  • die Sanierung des Jugendheims wurde 2008 begonnen und nie fertiggestellt – siehe die Bilder auf der vorigen Seite
  • das Jugendheim wurde in den letzten Jahren nicht mehr genutzt, es gibt zurzeit keine aktive Jugend Niederkreuzstetten
  • die Räumlichkeiten wurden von der Gemeinde keinem anderen Verein zugesprochen, sondern sollen als Werkstatt für die Gemeindearbeiter genützt werden
  • bei der Besichtigung des Jugendheimes im Dezember 2015 wurde einvernehmlich vereinbart, dass der Bürgermeister die Jugendlichen Niederkreuzstettens zu Gesprächen einladen wird, um deren Wünsche und Vorstellungen und auch den aktuellen Bedarf nach einer eigenen Räumlichkeit zu klären – es gibt im Ort bereits eine gut eingeführte und aktive Jugend in der Katastralgemeinde Oberkreuzstetten.

Vizebürgermeister Freudhofmaier hat eigenmächtig und ohne Absprache diese Gespräche selbst geführt und in die von ihm gewünschte Richtung gelenkt – es ist wohl kein Zufall, dass drei seiner Kinder zu den Gründungsmitgliedern des neuen Vereins gehören. Die von ihm vorgebrachte Argumentation: „Den Jugendlichen wird ihr Raum weggenommen …“ wird auch durch oftmalige Wiederholung nicht richtiger.

Die Jugendlichen für eigene parteipolitische Interessen zu benützen, so wie es der Vizebürgermeister in diesem Fall tut, erschwert eine sachliche, unparteiische Herangehensweise, bringt unnötige Unruhe und Streit in die Ortschaft und wird von uns aus diesen Gründen vehement kritisiert und abgelehnt.

hier kannst du weiterlesen: Jugendcoaching – erstes Treffen

Welche Personen sind bei der Volksschul-Renovierung beteiligt?

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 1. Dezember 2015 eine Arbeitsgruppe für die Volksschul-Renovierung beschlossen. Folgende Personen (aus allen Fraktionen) sind beteiligt:

GfGR Roland Kreiter, GR Andreas Gröger, GR Hannes Gepp, GR Ing. Herbert Gebhart

fachliche Begleitung, Planerstellung, Ausschreibungen: Baumeister DI Martin Böck

und natürlich Direktorin Silvia Heinisch mit ihrem Lehrerinnenteam, die aus ihrer täglichen Praxis am besten wissen, was für ein gutes Lernumfeld nötig ist!

Bei der Volksschul-Renovierung wird ein enger Kontakt und Absprache mit dem Land NÖ und den entsprechenden (Schul)behörden  erforderlich sein.

Was ist bisher zum Umbau beim Gemeindeamt geschehen? Stand bis 17. Februar 2016

Es gab bereits zwei Treffen der Arbeitsgruppe zusammen mit BM Böck, das letzte am Mittwoch dem 17. Februar 2016.

Die Gemeindearbeiter haben in den letzten Wochen etliche Vorbereitungsarbeiten für den Umbau durchgeführt:

  • die vorhandene Küche in den Räumlichkeiten des ehemaligen Hilfswerks wurde abgebaut und an anderer Stelle neu montiert
  • ein Durchgang zu den Hilfswerk-Räumlichkeiten wurde errichtet.
  • ein neuer Serverraum mit neuem Server wurde errichtet – dringendst nötig, denn der alte Server ist kaputt, in letzter Zeit kam es immer wieder zu Störungen; ein Totalausfall würde schwerwiegende Folgen für die Arbeit in der Gemeinde haben!
  • und noch vieles mehr!

Diese Vorarbeiten sind für den Umzug des Gemeindeamtes unbedingt erforderlich! Die Gemeindearbeiter haben in den letzten Tagen und Wochen großartige Arbeit geleistet – dafür herzlichen Dank!

Aufgrund der Umbauarbeiten ist das Gemeindeamt von 17. – 19. Februar geschlossen!

Ab Montag, 22. Februar befindet sich das Gemeindeamt während der Umbauphase in den Räumlichkeiten des ehemaligen Hilfswerks!

Ein derartiger Umzug stellt die Gemeindebediensteten naturgemäß vor größere organisatorische Herausforderungen. Wir bitten um entsprechende Geduld, wenn manches vielleicht nicht so schnell passiert, wie wir alle das sonst von unseren Gemeindebediensteten gewöhnt sind!

 

 

 

Welche Personen sind bei der Planung beteiligt?

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 1. Dezember 2015 eine Arbeitsgruppe für den Gemeindeumbau beschlossen. Folgende Personen (aus allen Fraktionen) sind beteiligt:

GfGR DI (FH) Karl Toifl, GR Harald Berger, GfGR Christine Kiesenhofer, GR Ing. Herbert Gebhart

fachliche Begleitung, Planerstellung, Ausschreibungen: Baumeister DI Martin Böck

und natürlich die Gemeindebediensteten und -arbeiter, die in diesen neugestalteten Räumlichkeiten ein gutes Arbeitsumfeld vorfinden und sich wohl fühlen sollen.

weiter hier: Was ist bisher geschehen?

Was wird der Umbau kosten?

Bei den Überlegungen zum Umbau wurde ein Gedanke des öfteren aufgeworfen:

Sollte die Gemeinde nicht gleich neu bauen? Zum Beispiel einen Zubau beim Gemeindezentrum? Bürgermeister Viktorik hat diesbezüglich einen fachlichen Zugang: die m²-Preise für einen Neubau, die in keiner Relation zu einem Umbau stehen. Mein Zugang ist ein praktisch-anschaulicher: niemand würde auf die Idee kommen, das Einfamilienhaus neu zu bauen, bloß weil Küche und Wohnzimmer neu gestaltet werden sollen. Egal, aus welchem Blickwinkel man den Umbau betrachtet: Ein Neubau kommt alleine aus finanziellen Gründen nicht in Frage – abseits sonstiger Überlegungen!

Können wir uns den Umbau überhaupt leisten?

Die Kosten für den Umbau werden durch Eigenleistungen der Gemeindearbeiter stark reduziert  – im Voranschlag 2016 sind für den Umbau 270.000 € vorgesehen; es ist davon auszugehen, dass dieser Betrag bei weitem unterschritten wird! Der Umbau kann aus dem laufenden Budget finanziert werden, es ist kein Kredit erforderlich!

Weiter hier: Welche Personen sind bei der Planung beteiligt

Bauliche Vorhaben beim Gemeindeamt

Ein Umbau des Gemeindeamtes wird bereits seit Mitte 2015 angedacht, die Vorarbeiten dazu sind in den letzten Wochen geschehen.

Was soll alles gemacht werden? Und vor allem: warum?

  • Seit 1. Jänner 2016 ist ein barrierefreier Zugang für öffentlich zugängliche Räume verpflichtend vorgesehen (dazu hat der Gesetzgeber eine 10-jährige Übergangsfrist vorgesehen, seit 2005 wusste man also von dieser Zeitvorgabe). In Kreuzstetten war man dazu noch 2014 der Meinung: „Brauch ma ned – dafür hod die Gemeinde ka Göd!“ Im Zuge des Umbaus wird eine Rampe im Eingangsbereich und ein Behinderten-WC errichtet, das Gemeindeamt wird somit den gesetzlichen Bestimmungen zur Barrierefreiheit entsprechen (das kommt nicht nur Rollstuhlbenützern, sondern auch Personen mit Kinderwagen, Rollatoren etc. zugute).
  • Die Gemeindebediensteten arbeiten bisher in einem Großraumbüro, das erschwert nicht nur effizientes Arbeiten – auch für den Parteienverkehr ist die oft nötige Diskretion nicht gegeben. In Absprache mit den Gemeindebediensteten sollen getrennte Räumlichkeiten für die Bediensteten errichtet werden.
  • Mit dem Auszug des Hilfswerks stehen der Gemeinde weitere Räume zur Verfügung. Dort soll ein Sozial- und Sanitärbereich für die Gemeindearbeiter geschaffen werden.
  • bauliche Mängel bei den Wohnungen im Dachgeschoß sollen behoben werden
  • … und noch etliches mehr.

weiter hier: Was wird der Umbau kosten