Naturgedichte im Windpark Kreuzstetten

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© Heinz Cibulka

In diesem Beitrag geht es zwar nicht um Politik, sondern um Kunst. Hoffentlich trotzdem interessant: im Rahmen des diesjährigen Viertel-Festivals soll im Windpark Kreuzstetten der erste Haiku-Wanderweg entstehen. Die Windkraft Simonsfeld und die Österreichische Haiku Gesellschaft laden zum Haikuwettbewerb „Die Kraft des Windes“ ein.

Haikus, das sind japanische Naturgedichte mit strengen Formvorschriften. Alle mit kreativen Ideen sind eingeladen,  bis 30. April maximal drei selbstverfasste Haikus bei der Österreichischen Haikugesellschaft einzureichen. Die besten acht Haiku werden groß auf Windkraftwerken im Windpark Kreuzstetten aufgeklebt.

Genauere Informationen zum Wettbewerb unter http://weiss.dieweinviertler.com/

Nein zu Glyphosat – Europäische Bürgerinitiative gestartet

ebi-lgoo-teaserAm 8. Februar wurde die Europäische Bürgerinitiative „STOP GLYPHOSAT“ gestartet, die bei GLOBAL 2000 unterzeichnet werden kann. Die Forderungen sind ein Verbot von Glyphosat, Transparenz und Unabhängigkeit im Zulassungsverfahren sowie verbindliche Reduktionsziele für den Pestizideinsatz in der EU.

Eine europäische Bürgerinitiative (EBI – Europäische Bürger-Initiative) ist ein demokratisches Werkzeug, das es den BürgerInnen der EU ermöglicht, an Entscheidungen der EU teilzunehmen. Werden 1,000.000 Unterschriften erreicht, muss sich die Europäische Kommission mit dem Anliegen der EBI beschäftigen. Die EBI für den Stop von Glyphosat endet am 25. Januar 2018. Nachdem die europäische Kommission allerdings noch 2017 über eine Verlängerung der Zulassung von Glyphosat verhandeln will, streben die Organisatoren der EBI an, die nötigen Unterzeichnungen schon vor dem Sommer 2017 zu erreichen.
Kreuzstetten hat Ende 2015 das Bekenntnis zum Verzicht auf Pestizide im gemeindeeigenen Einflussbereich im Gemeinderat beschlossen. Ein EU-weites Verbot von Glyphosat, das von der WHO als „wahrscheinlich beim Menschen krebserregend“ eingestuft wurde, sollte uns ein Anliegen sein.

 

Bitte unterzeichnen und weitersagen!

 

Der Tag der offenen Tür im Gemeindeamt

Viele Gemeindebürger nützten am 23. Jänner die Gelegenheit, die umgebauten Räumlichkeiten im Gemeindeamt zu besichtigen. Das Urteil war übereinstimmend: „Schön ist es geworden!“

Ich habe in der Arbeitsgruppe zum Gemeindeumbau mitgearbeitet und muss ehrlich sagen: Ich hätte mir nicht gedacht, dass es SO schön wird, dass viele „Kleinigkeiten“ in Summe dieses gelungene Erscheinungsbild ergeben werden. Mein Ziel am Beginn unserer Arbeit: das umgebaute Gemeindeamt soll ein einladendes, offenes Gebäude für die Gemeindebevölkerung sein; denn ich sehe die Gemeinde als Dienstleisterin für die Anliegen der Bevölkerung. Und natürlich sollen sich auch die Gemeindebediensteten in ihrer Arbeitsstätte wohl fühlen. Beides wurde meiner Meinung nach erreicht. Wolfgang Gröger hat mit viel Herzblut und persönlichem Engagement den technisch/praktischen Teil durchgeführt.

noen-1-2-2017-neues-amt-fuer-die-gemeinde-3Die NÖN hat am 1. Februar über den fertiggestellten Umbau des Gemeindeamtes berichtet.

Einige Dinge sind noch zu tun:

  • Die Sanierung der Wohnungen (Dachgaupen) im Obergeschoss des Gemeindehauses ist noch ausständig und für 2017 geplant.
  • Eine Photovoltaikanlage für den Eigenverbrauch im Gemeindeamt (und für die Elektrotankstelle) soll danach errichtet werden.

Wenn Sie den Umbau von  Beginn an nachlesen wollen, können Sie das in den früheren Berichten zum  Gemeinde-Umbau tun.

 

Auftaktveranstaltung zum Örtlichen Entwicklungskonzept (ÖEK) am 26. Jänner 2017

20170126_184638Im gut gefüllten Gemeindezentrum fand die erste Veranstaltung für die Gemeindebürger zum ÖEK statt. Der örtliche Raumplaner der Gemeinde, DI Reinhard Hrdliczka und DI Christoph Huber vom Büro Dr. Paula stellten dabei die Grundzüge des ÖEK und den geplanten Erstellungsprozess vor.

Anschließend an den Vortragsteil wurden von den ZuhörerInnen zahlreiche Fragen gestellt; zuerst im Plenum, anschließend im intensiven Gespräch mit den beiden Fachleuten rund um die  Pläne der einzelnen Katastralgemeinden.

 

Der Raumplaner der Gemeinde DI Reinhard Hrdliczka
begleitet und unterstützt von DI Christoph Huber

Bei dieser Veranstaltung wurde auch der Entwurf des Fragebogens vorgestellt, der mit der nächsten Gemeindezeitung an alle Haushalte verteilt werden soll. Die Ergebnisse dieses Fragebogens werden ausgewertet und bei der weiteren Arbeit inhaltlich berücksichtigt.

Bitte nehmen Sie sich Zeit für diesen Fragebogen – es geht um die zukünftige Gestaltung unseres Ortes, um raumplanerische Grundlagen für die nächsten 10 bis 15 Jahre.

Auch ein Termin für die zweite Bürgerveranstaltung wurde bereits fixiert: Dienstag, 23. Mai 2017. Dieser soll als Workshop gestaltet sein und eine Auseinandersetzung mit den eigenen Vorstellungen und Ideen zur Entwicklung unseres Ortes ermöglichen.