In der GR-Sitzung vom 11. Juli 2023 wurden die Aufschließungsgebühren erhöht (von 560 € im Frühling 2021 auf 640 €). Dazu gibt es in der NÖN einen Bericht, die Erhöhung ist mit den Teuerungen am Bau nachvollziehbar; die neue Siedlung soll kein Verlustgeschäft für die Gemeinde werden.
Oftmals hat Bgm. Viktorik den Wunsch ausgesprochen, dass die Siedlung heizungstechnisch an die Nahwärme angeschlossen werden soll. Ich teile diese Meinung nicht, weil es kostenmäßig weder für die Nahwärme noch für die Hausbesitzer vorteilhaft wäre. Die Häuser werden vermutlich als Niedrigstenergie/Passiv/Plusenergiegebäude errichtet werden und nur minimale Heizenergie brauchen (eine kleine Wärmepumpe o.ä. reicht vermutlich). Die Nahwärme ist sehr sinnvoll bei älteren Gebäuden (mit hohen Vorlauftemperaturen), für neue Gebäude wären vermutlich die Bereitstellungskosten wesentlich höher als die Heizkosten selbst. Die Famosahaus-Neubauten in der Bäckergasse sollen mit Wärmepumpe beheizt werden, obwohl die Nahwärme in der Straße verlegt ist. Mein 25 Jahre altes Haus habe ich auf Wärmepumpe umgestellt – so billig habe ich noch nie geheizt; ich würde ein neu errichtetes Haus in der Siedlung Am Teichfeld nicht mit Nahwärme beheizen (so sinnvoll ich die Nahwärme für unseren Ort finde; für die älteren Gebäude!).
In meiner Stellungnahme zur 10. Änderung ÖRP 2021 habe ich noch auf die Zuleitung der Nahwärme Am Teichfeld gedrängt; daran sieht man auch, was sich in den letzten Jahren bezüglich erneuerbarer Heiztechnologien und Gebäudedämmung geändert hat. Das sehe ich sehr positiv – aber es muss viel schneller gehen!
Ich gehe davon aus, dass die Nahwärme ihre Entscheidung nach wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien treffen wird; die Verlegung der Leitungen wäre für die Nahwärme mit (zu) hohen Kosten verbunden. Aktualisierung: siehe wasserrechtl. Verhandlung Am Teichfeld 12.2.24