Aus der Physik kennen wir Schwarze Löcher im Kosmos, die Sonnen verschlingen. Gibt es in unserer Gemeinde seit 2018 ein Schwarzes Loch, das große Summen unserer Gemeindeeinnahmen verschlingt?
„verschwundene“ Einnahmen und unerklärliche Ausgaben:
- die Einnahmen aus dem Grundstücksverkauf 2018 und noch ungenützte Bedarfszuweisungen des Landes: 571.000 € Verbuchung der Einnahmen aus dem Grundstücksverkauf 2018 im Straßenbau
absurde Rechtsanwaltszahlungen Zahlungen Dr. Wolf/PHH ab 2021 aktualisiert 26.4.2024, ca. 350.000 €, die auch die Volksanwaltschaft aufklärungswürdig findet Antwort Volksanwaltschaft 6.5.2024
- aufgrund der hohen Förderungen beim Volksschulumbau scheint mit 31.12.2022 auf dem Umbau-Konto ein Guthaben von 184.600 € auf; 96.300 € wurden vom VS-Kredit auf den Kindergarten umgewidmet, 88.000 € wurden auf das Haupt-Girokonto der Gemeinde überwiesen
- Einnahmen zur Aufschließung der neuen Siedlung Am Teichfeld von 160.000 €, gezahlt von den Grundstückseigentümerinnen Baulandmobilisierungsvertrag vom 03_01_2022 markiert und geschwärzt, die in der Gemeinderatssitzung verschwiegen wurden (NÖN Aufschließung Kreuzstetten, Juni 2024) – siehe meine Stellungnahme zur zweiten Antwort Bmg. NVA 2024. Rechtsanwaltskosten? Unsere Gemeinde finanziert nicht die Rechtsanwältin!
- Überschüsse bei den Abwassergebühren, etwa 650.000 € Gebührenüberschüsse Vergleich mit der ÖVP Oktober 2023 (2023 ist der jährliche Gebührenüberschuss stark gesunken, weil die Beiträge an die Abwasserverbände aufgrund ihrer gestiegenen variablen Kreditzinsen stark gestiegen sind; aber trotzdem noch ein Überschuss, lt.REAB 2023 17.000 €)
- im GR wurde bei der Sitzung am 4.4.23 (Protokoll Seite 11) eine Rücklagenbildung für die Kanalsanierung beschlossen, 65.000 € scheinen im REAB 2023 als Rücklage (aber nur im Ergebnishaushalt!, siehe REAB 2023, Seite 204) auf.
- fehlende Verbuchung der Landesförderung zum Hochwasserschutz Aktualisierung 16. Juni 2024: 65.000 €
viele Gemeinden haben derzeit Finanznöte: die Netto-Abgabenanteile sind im Vergleich zu den Vorjahren gesunken (weil das Land höhere NÖKAS und Sozialhilfe-Umlagen einbehält), die Ausgaben der Gemeinden sind aber inflationsbedingt und durch höhere Kreditzinsen stark gestiegen. Zu Kreuzstetten meint das Land: egal, wir bekommen eh bald Zahlungen für die repowerten Windräder… ABER: wir bekommen seit 2018 jährlich 75.000 € für die damals neu errichteten Windräder, damit decken wir einen Teil der Kreditkosten für den VS-Umbau (fix verzinst 1,71 %), die Schulden für die Kanalisation decken die Gemeindebürger mit ihren Abwassergebühren Kreditbelastung ab 2015; ich kann die kritische Finanzlage unserer Gemeinde nicht nachvollziehen, für die absurden „Beratungskosten“ (350.000 €) für die Frage nach dem Verbleib der Einnahmen aus den Grundstücksverkauf 2018 war Geld da?
Ist das alles den Gemeindebürger*innen egal, warum muss ich mich von Altbgm. Viktorik im Jahresrückblick 2023 beschimpfen lassen? Ich werde weiterhin nicht schweigen und meinen Mund nicht halten, weil ich nicht „leicht steuerbar“ bin 🙂 Unschön, dass Adi Viktorik sich aus dem Staub macht und Peter Ullmann für all das geradestehen muss! ÖVP (in der Gemeinde und im Land) und die Grünen in der Gemeinde schweigen, der neue Gemeindebundpräsident Pressl antwortet mir (trotz vieler Mails) nicht; was sagt das der gelernten Österreicherin, wenn die Landes-ÖVP zu einer SPÖ-Gemeinde schweigt…
…
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🙂
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