Gemeindefinanzen – wo ist das Schwarze Loch in Kreuzstetten?

Aus der Physik kennen wir Schwarze Löcher im Kosmos, die Sonnen verschlingen. Gibt es in unserer Gemeinde seit 2018 ein Schwarzes Loch, das große Summen unserer Gemeindeeinnahmen verschlingt?

„verschwundene“ Einnahmen und unerklärliche Ausgaben:

viele Gemeinden haben derzeit Finanznöte: die Netto-Abgabenanteile sind im Vergleich zu den Vorjahren gesunken (weil das Land höhere NÖKAS  und Sozialhilfe-Umlagen einbehält), die Ausgaben der Gemeinden sind aber inflationsbedingt und durch höhere Kreditzinsen stark gestiegen. Zu Kreuzstetten meint das Land: egal, wir bekommen eh bald Zahlungen für die repowerten Windräder ABER: wir bekommen seit 2018 jährlich 75.000 € für die damals neu errichteten Windräder, damit decken wir einen Teil der Kreditkosten für den VS-Umbau (fix verzinst 1,71 %), die Schulden für die Kanalisation decken die Gemeindebürger mit ihren Abwassergebühren Kreditbelastung ab 2015; ich kann die kritische Finanzlage unserer Gemeinde nicht nachvollziehen, für die absurden „Beratungskosten“ (350.000 €) für die Frage nach dem Verbleib der Einnahmen aus den Grundstücksverkauf 2018 war Geld da?

Ist das alles den Gemeindebürger*innen egal, warum muss ich mich von Altbgm. Viktorik im Jahresrückblick 2023 beschimpfen lassen? Ich werde weiterhin nicht schweigen und meinen Mund nicht halten, weil ich nicht „leicht steuerbar“ bin 🙂 Unschön, dass Adi Viktorik sich aus dem Staub macht und Peter Ullmann für all das geradestehen muss! ÖVP (in der Gemeinde und im Land) und die Grünen in der Gemeinde schweigen, der neue Gemeindebundpräsident Pressl antwortet mir (trotz vieler Mails) nicht; was sagt das der gelernten Österreicherin, wenn die Landes-ÖVP zu einer SPÖ-Gemeinde schweigt…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Gedanken zu „Gemeindefinanzen – wo ist das Schwarze Loch in Kreuzstetten?

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