Keine Antwort ist auch eine Antwort!

In unserem Gemeindemagazin vor der Gemeinderatswahl 2015 (Grünes Gemeindemagazin 1/2015) haben wir über den damaligen Bürgermeister Franz Strobl folgende Kritik geäußert: „Hast du gewusst, dass Briefe, Anfragen und Mails vom Bürgermeister einfach nicht beantwortet werden? Das ist mehr als Unhöflichkeit – das ist Präpotenz!“

Leider verhält sich der ÖVP-Vizebürgermeister, DI Johannes Freudhofmaier, ähnlich! In den letzten Monaten habe ich ihm mehrfach Fragen zu den verschiedensten aktuellen Themen in der Gemeinde gestellt und um Antwort gebeten – leider vergeblich!

Hier die Auflistung einiger offener Fragen aus meinem Mail vom 21. Mai an den Vizebürgermeister:

  • wo befindet sich derzeit die  Werkstätte der Gemeinde (lt. ÖVP-Aussendung) – Frage in meiner Mail vom 27. April
  • NÖN-Artikel zum Rechnungsabschluss – du wirst wie folgt zitiert: „Da waren einige Dinge dabei, die wir kritisch gesehen haben, da hätten wir nicht zugestimmt.“ Könntest du bitte darlegen, welchen Ausgaben du/die ÖVP nicht zugestimmt hättet? – Frage in meiner Mail vom 7. Mai (urgiert am 12. Mai)
  • wer wird sich von der ÖVP zur Leitplanung einbringen? – mein Mail vom 23.12.2015, urgiert am 22.1. (nochmals urgiert am 19.3., am 30.3.  und am 27.4.)– ich wandle meine Frage aus aktuellen Gründen ab: beim ÖEK* werden Fragen der Leitplanung, der Regionalen Raumordnung zentral sein (laut Info Hr. Hrdliczka*). Du bist für die Gemeindestraßen, Grundstücke, Infrastruktur zuständig – Bereiche, die unmittelbar ins ÖEK einfließen werden. Ich hätte von dir gerne die Zusage, dass du dich bei der Arbeit zum ÖEK intensiv einbringen wirst! (* ÖEK = Örtliches Entwicklungskonzept; DI Hrdliczka: verantwortlicher Raumplaner der Gemeinde)

Eine Antwort auf diese – und etliche andere Fragen – ist leider noch immer ausständig! Antworten erfolgen zum überwiegenden Teil entweder gar nicht oder sehr spät und erst nach mehrmaliger Nachfrage.

Vzbgm. Freudhofmaier betont in der ÖVP-Aussendung: Wir betreiben keine Oppositionspolitik; wir wollen offen und ehrlich arbeiten; Fundament für eine Wohlfühlgemeinde ist eine funktionierende Zusammenarbeit in der Gemeinde.

Funktionierende Zusammenarbeit schaut meiner Meinung nach anders aus!

Eine wesentliche Grundlage für Zusammenarbeit ist die regelmäßige Kommunikation über die Gemeindearbeit; nicht über Aussendungen, nicht über die Lokalpresse, nicht nur in den Vorstands- und Gemeinderatssitzungen. 

Dies sollte im Sinne einer gemeinsamen Arbeit zum Wohle der Gemeinde möglich sein!

 

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