Energiebuchhaltung 2015/16

In der Gemeinderatssitzung am 29. November hat der Energiebeauftragte der Marktgemeinde Kreuzstetten, Paul Schmid, den GR und anwesenden ZuhörerInnen seinen ersten Energiebericht zur Kenntnis gebracht. Jahresbericht Energiehaushalt Kreuzstetten 2016 Paul Schmid ist Klärwärter der Kläranlage Ulrichskirchen und auch Energiebeauftragter für die Gemeinden Wolkersdorf, Ulrichskirchen, Kreuttal und Hochleithen.

Grundlage für die Installierung eines Energiebeauftragten für Gemeindegebäude ist das NÖ Energieeffizienzgesetz 2012 (NÖ EEG 2012, LGBl Nr. 7830-0); dieses sieht unter anderem  die  Führung der Energiebuchhaltung für die  Gemeindegebäude vor.
In Kreuzstetten wurde  im Jahr 2015 mit der Führung der Energiebuchhaltung begonnen. Dies wurde in den Jahren davor von der früheren Gemeindeführung verabsäumt („ist nicht notwendig, die jährliche Abrechnung von EVN/Nahwärme ist ausreichend!“) und von mir nach der GR-Wahl nachdrücklich eingefordert.
Seit dem Stichtag 30.06.2015 werden nun regelmäßig (monatlich) die Energieverbrauchs-Zählerstände  für die einzelnen Gebäude und Anlagen aufgezeichnet und ausgewertet. Die Ablesung hat GfGR Roland Kreiter übernommen – für seine zuverlässige Arbeit herzlichen Dank!

Interessante Vergleichswerte ergeben sich natürlich erst in den folgenden Jahren, spannend werden hier vor allem die Vergleichswerte nach der Sanierung der Volksschule sein.

Eine Empfehlung des Energiebeauftragten – eine PV-Anlage am Dach des Gemeindehauses für den Stromverbrauch des Gemeindeamtes – war bereits in der GR-Sitzung im Juni Thema. Dazu wurde in der Vorstandssitzung am 8. November 2016 ein Grundsatzbeschluss gefällt, damit eine Errichtung mit großer zeitlicher Flexibilität durchgeführt werden kann.  Die Dachgaupen beim Gemeindehaus müssen nächstes Jahr  saniert werden, danach kann eine PV-Anlage errichtet werden, Anfang 2017 wird auch bekannt sein, ob es dafür wie 2016 eine großzügige Landesförderung gibt. Photovoltaikförderung Gemeindedach 2016

Eine zweite wichtige Empfehlung – der Umstieg auf LED-Lampen bei der Straßenbeleuchtung – muss gut durchdacht sein:

  • aufgrund der schlechten Erfahrung beim 2007 abgeschlossenen Contracting-Vertrag mit der Fa. Bacon (siehe Bericht von der GR-Sitzung am 29. November) stehe ich dem vielerorts propagierten Energie-Contracting sehr skeptisch gegenüber
  • ich finde es auch nicht sinnvoll, funktionierende Straßenbeleuchtung wegzuschmeißen – auch diese hat in der Herstellung Energie gekostet

Ein  gut geplanter, schrittweiser Umstieg auf LED  wird aber sicherlich für die Gemeinde ein  Thema der nächsten Monate/Jahre sein!

 

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