Voranschlag 2023

Ich habe den Voranschlag 2023 sehr aufmerksam durchgeschaut, erwähnenswerte Änderungen zum Entwurf sind mir nicht aufgefallen: Schuldendienstersätze sind angeführt, Grundstückverkauf wurde entfernt (daraus resultiert vermutlich auch das höhere Nettoergebnis EUR 352.000, im Entwurf nur EUR 164.600);  im VA sind das aber nur schöne Zahlen am Papier

Ich habe bei meinem Beitrag zum VA-Entwurf schon auf einiges hingewiesen; in den folgenden Tabellen habe ich einige Details in Zahlen angeführt:

Entwicklung Rücklagen ab 2017: 2017 Rücklagen von ~310.000 €, im VA 2023 Reduktion auf 168.100 €; trotz Grundstückverkauf Streifing mit Einnahmen von 413.000 €.

Kreditbelastung ab 2015

VA 2023 – Zuführungen Haushaltspotential: ich hoffe, die geplanten Ausgaben sind durch die Einnahmen finanzierbar

Zuschüsse Land Kiga-Zubau VA 2023: im VA ist die Tabelle mit den Zuschüssen zu finden! Wer zahlt die Zinskosten für das Darlehen (im VA 2023 4 % Fixverzinsung angenommen =  66.000 €!), Gesamtaufwand Darlehen + Zinsen etwa EUR 2.355.354,00. Zum Vergleich Darlehen VS-Sanierung: ursprüngliche Kredithöhe EUR 2.717.700, Zinsbelastung (Fixzins 1,7 %) 2023 EUR 33.400.

Von 2024 bis 2027 sind keinerlei sonstigen Investitionen nötig (im VA 2023 69.000 €, im REAB 2021 43.000 €, REAB 2020 79.000 €), ebenso keinerlei Investitionen im Freibad? Im Straßenbau sind im VA 2023 noch 300.000 € Aufwendungen zu finden, von 2024 bis 27 nur noch jährlich 110.000 €! Für den Nahversorger wird kein Geld benötigt?

Für den Kindergarten sind im VA 2023 fünf Personen für den Kindergartenhilfsdienst veranschlagt, im VA 2022 vier, im REAB 2021 drei (Ausbau Kindergarten, Öffnung ab September 2024 für Zweijährige); gesamte Personalkosten Gemeindebedienstete lt.  RA 2021 519.400 €, VA 2022 526.400 €, VA 2023 567.800 €, Plan 2024 550.400 €, Plan 2027 592.000 €.

Ab 2020 haben mit der Corona-Pandemie für alle Gemeinden finanziell schwierige Jahre begonnen, die ab 2022 mit Inflation, Teuerung und steigenden Kreditzinsen ihre Fortsetzung finden werden. Die Einnahmen aus dem Grundstücksverkauf 2018 wären eine gute Reserve, Investitionen in Photovoltaikanlagen wären sinnvoll gewesen – stattdessen werden 2021 127.000 € absurde „Beratungskosten“ ausgegeben; wie viel werden es 2022 sein, wie viel 2023? Viel Geld, um den Verbleib der Einnahmen zu verbergen??

 

 

 

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