Das Jugendheim Niederkreuzstetten – ein Konflikt entsteht

Im Herbst 2015 entbrennt um das Jugendheim Niederkreuzstetten im ehemaligen Kühlhaus am Kirchenplatz ein heftiger Konflikt; ohne jeden sachlichen Hintergrund, denn die Sachlage ist klar und mit wenigen Sätzen zu beschreiben:

  • Die Gemeinde braucht eine Werkstatt für die Gemeindearbeiter. Viele Arbeiten könnten in Eigenregie  erledigt  und dadurch viel Geld gespart werden. Kreuzstetten hat keinen Bauhof und derzeit auch nicht die finanziellen Mittel für eine Errichtung.
  • Der Raum bietet sich für eine Nutzung an, weil das Gebäude auch als Gemeindegarage genutzt wird und dort auch  andere Geräte der Gemeinde untergebracht sind.
  • Die Jugend benützt den Raum seit Jahren nicht mehr, die Räumlichkeit ist verwahrlost. 2008 wurden von der Jugend Umbauarbeiten begonnen, nicht rechtskonform ausgeführt und nie fertiggestellt. Aus den damaligen Jugendlichen sind mittlerweile längst  Erwachsene geworden.
  • Der Standort war als Jugendtreff auch in der Vergangenheit nicht günstig, weil es durch die unmittelbare Nähe zu Wohnhäusern Beschwerden der Anrainer gab.
  • Es gibt eine gut eingeführte Jugend in Oberkreuzstetten.

Somit sollte eine Entscheidung rasch und im Konsens möglich sein und die Räumlichkeit für die Gemeindearbeiter adaptiert werden – doch so ist es leider nicht.

Ein heftiger Streit entbrennt – „der Jugend wird ihr Raum weggenommen!“, so wird gebetsmühlenartig angeklagt. Eine Begehung der Räumlichkeit am 17. Dezember sollte für alle beteiligten Gemeinderäte Klarheit schaffen. Aber mit dem Eintreffen von Vizebürgermeister Freudhofmaier kippt die Stimmung, eine sachliche Diskussion ist nicht mehr möglich.

Darauf folgt der offene Brief von Florian Strobl mit den Antwortschreiben. Obwohl bei der Begehung vereinbart wurde, dass Bürgermeister Viktorik Kontakt zu den Jugendlichen aufnimmt und das Gespräch sucht, nimmt Hannes Freudhofmaier die Sache ohne jede Absprache in seine Hand.

Damit besteht die Gefahr, dass  die Jugendlichen zum Spielball von parteipolitischen Interessen werden, eine vernünftige und sachliche Lösung ohne Gewinner und Verlierer wird unnötig erschwert …

hier kannst du weiterlesen: Offener Brief von Florian Strobl zum Jugendheim

Der Gemeinderat fällt zum Jugendtreff in seiner Sitzung am 29.3. eine Entscheidung: Gemeinderatssitzung am 29.3.2016

 

 

 

 

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