Energiebericht 2017/18

In der Gemeinderatssitzung am 3. April 2019 hat der Energiebeauftragte der Marktgemeinde Kreuzstetten, Paul Schmid, den Gemeinderäten und den anwesenden Zuhörern wie in den Vorjahren seinen Energiebericht zur Kenntnis gebracht. Jahresbericht Energiehaushalt Kreuzstetten 2017/18 Paul Schmid ist Klärwärter der Kläranlage Ulrichskirchen und auch Energiebeauftragter für die Gemeinden Wolkersdorf, Ulrichskirchen, Kreuttal und Hochleithen.

Einige Erklärungen dazu:

  • der Winter 2017/18 war vergleichsweise mild, daher geringerer Heizungsaufwand
  • der Stromverbrauch ist wiederum leicht gesunken
  • die Auswirkungen des Volksschulumbaus auf Heizung und Stromverbauch werden erst im kommenden Energiebericht sichtbar. Einerseits der Zubau für die Nachmittagsbetreuung und der Energieverbrauch für Klimatisierung/Lüftung, andererseits die verbesserte Dämmung und die LED-Umstellung – ich bin auf die Daten im nächsten Jahr gespannt
  • bei allen sonstigen Verbräuchen sind keine Auffälligkeiten feststellbar, die Schwankungen liegen im Normalbereich.

Die Empfehlungen des Energiebeauftragten sind gleich wie in den Vorjahren:

  • Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED forcieren – neue Leuchtkörper sind grundsätzlich nur LED, kaputte Lampen werden gegen LED getauscht.
  • Photovoltaik auf dem Gemeindedach (Überschusseinspeisung) zur Abdeckung des Stromverbrauchs während der Amtsstunden. Dazu habe ich wiederum einen Dringlichkeitsantrag eingebracht Dringlichkeitsantrag PV Gemeindehaus 3. April 2019, der abgelehnt wurde.
    Auf Anfrage von GR Toifl sprach sich der bei der Sitzung anwesende Geschäftsführer der Fa. 10hoch4, Mag. Pierer, gegen eine PV-Anlage an Gemeindedach aus, Begründung: zu klein, Beschattung. Ich teile diese Meinung nicht, habe aber in meinem Dringlichkeitsantrag ausdrücklich die Erstellung eines passenden Gesamtkonzepts von Fachfirmen gefordert.  Der Stromverbrauch im Gemeindeamt beträgt 8.200 kWh, für die EDV wird auch am Wochenende Strom verbraucht, es geht also um die (teilweise) Abdeckung des Eigenverbrauchs! Ob es sinnvoll ist, die Ladesäule einzubinden, müssen Fachleute klären. Wenn eine Zusammenlegung der Zählpunkte bedeuten würde, dass die Gemeinde auch für das Gemeindeamt die hohen Netzkosten der Ladesäule zahlen müsste, erscheint es mir nicht sinnvoll (Stromkosten Ladesäule)
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