E-Carsharing: Rückblick 2019

Wie 2018 ein Versuch des Rückblicks auf das Jahr 2019. Vieles ist nur geschätzt, weil ich keine Einsicht in die entsprechenden Unterlagen habe. Kostensteigerungen bei der Versicherung und der Caruso-Plattform kann ich erst aus dem Rechnungsabschluss 2019 entnehmen. Daher in dieser Form letztmalig!

Einige Anmerkungen:

  • 2019 waren 18 Mitglieder, die Jahresbeiträge gezahlt haben, Anfang 2020 nur noch 17. Daher wiederum meine Werbung für neue Mitglieder: nutzen statt besitzen! Eine kostengünstige Variante für Menschen, die nur gelegentlich ein Auto benötigen oder statt einem Zweit- oder Drittauto! Ich reserviere oftmals kurzfristig den Stromgleiter für meine Fahrt in die Arbeit, wenn er frei ist. 2019 ist kein neues Mitglied dazugekommen, zusätzliche Nutzer wären sinnvoll, das Nutzerverhalten verändert sich im Laufe der Jahre: Kinder ziehen weg, brauchen beruflich ein eigenes Auto… Gefahrene km 2019: 18.000 km, das ist weniger als 2018 (21.000 km).
  • zu den Stromkosten verweise ich auf meine Erklärung zu den Stromkosten 2018; 2018 haben wir von niedrigen Kosten profitiert, 2019 sind die Strompreise gestiegen. Die genaue Höhe für diesen Zählpunkt kenne ich nicht, daher nur Schätzung meinerseits (0,35 c/kWh). Die Abbuchungen der Gemeinde sind für Nov. und Dez. 2019 erst im Jänner 2020 erfolgt, daher gibt es sicherlich Differenzen zum Rechnungsabschluss; auch die Kosten für die Gemeindebediensteten sind in meiner Abrechnung nicht berücksichtigt!
  • wie im Vorjahr kritisiere ich, dass der Stromgleiter von den Gemeindebediensteten nicht genutzt wird, sondern stattdessen Reisekosten für Fortbildungen ausgezahlt werden. Ebenso kritisiere ich den nicht vorhandenen Kümmerer! Es ist nicht Aufgabe des Bürgermeisters, sich bei Pannen um das Fahrzeug zu kümmern! Alle drei Fraktionen haben bei meinen Fragen vor der GR-Wahl zugesagt, sich um einen Kümmerer zu bemühen – das werde ich auch einfordern!
  • beim Mitgliedsbeitrag von € 100,– waren wir schon 2017 im unteren Bereich der Carsharing-Gemeinden. Ich würde der Gemeinde eine Erhöhung auf 120-140 € Jahresbeitrag empfehlen, die 20 c/km würde ich  beibehalten (kommerzielle Carsharing-Betreiber verlangen natürlich wesentlich mehr).

Aktualisierung, allgemein: seit 1.1.2020 sind Betreiber öffentlicher Ladesäulen zum Eintrag auf der HP https://www.ladestellen.at/#/electric verpflichtet. Derzeit nur eine Beta-Version, bis alle sich eingetragen haben und div. nötige Optimierungen gemacht wurden. Super für Nutzer von privaten E-Mobilen, damit hat man dann Zugriff auf alle Lademöglichkeiten – siehe Artikel dazu im kommunal-Magazin

 

 

 

 

 

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