Aus dem Mail vom 20.9.23 von der Gemeinde: die Informationen gehen mich und die Gemeindebürger*innen nichts an. Wie der vom Bgm. in der Gemeindezeitung Sommer 2023 erwähnte Fachreferent zur Meinung kommt, dass keine Überschüsse angefallen wären, die Abteilung des Landes, die die Kalkulation erstellt hat, die Unterlagen dazu… darf nicht übermittelt werden: alles geheim!
Ich erwarte mir eine genaue Aufstellung zu den angeblich fehlenden Kosten im Gebührenhaushalt der Gemeinde. Es hat keine sonstigen Kreditzahlungen gegeben, die in die Kalkulation des Abwasser-Gebührenhaushalts einzurechnen wären (alle Kreditrückzahlungen zum Kanal wurden berücksichtigt! REAB 2022 Abwasser). Überschüsse Kanalgebühren
Möglicherweise wurden Kosten in der Buchhaltung nicht berücksichtigt, ich reite sicher nicht auf einem einzelnen Euro herum vielleicht sind es nur 550.000 statt 600.000 € Überschüsse – keine Überschüsse kann ich mir nicht vorstellen!
Ich bin nicht grundsätzlich gegen eine Gebührenanpassung – im Gegenteil. Seit Jahren fordere ich eine Erhöhung der Kanalgebühren (erstmals im April 2018; aus meinem Beitrag 2020: Die Kanalbenützungsgebühr wurde seit 2008 nicht erhöht, eine Inflationsanpassung würde die Erhöhung von 2,20 € auf 2,59 € erforderlich machen). Aber: zuerst (zweckgebundene) Rücklagenbildung – dann Kalkulation der Kosten der Instandhaltung, dann Gebührenanpassung (wenn nötig)! Der Überschuss soll nicht weiterhin ins allgemeine Budget fließen. Zur im Beitrag erwähnten Inflationsanpassung: 2020 lag die Inflation bei 2 %!
Liebe Frau Kiesenhofer
Mein “kri“ Wort war wohl nur wenig übertrieben…
Aber sie haben schon recht:
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste…
LG Josef Vock
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