Christine Kiesenhofer – ab Mai 2017

Christine Kiesenhofer

Bäckergasse 20 b

2124 Niederkreuzstetten

Tel: 0680 1232757

Mail: christinekiesenhofer@aon.at

Ich bin von Beruf Lehrerin, habe drei erwachsene Kinder und wohne seit 20 Jahren in Niederkreuzstetten.

Bei der Gemeinderatswahl 2015 bin ich als Spitzenkandidatin der Grünen angetreten, die Grünen haben fast 20 % der Stimmen und drei Gemeinderatsmandate erzielt. Ich wurde von den Grünen in den Gemeindevorstand nominiert und gewählt.

Anfang März 2017 wurde mir von den Grünen das Vertrauen entzogen, ich wurde aus dem Vorstand abgewählt. Dies und einige andere unschöne Vorkommnisse haben dazu geführt, dass ich Anfang April aus der Grünen Fraktion und der Grünen Ortsgruppe ausgetreten bin. Seitdem  bin ich als fraktionslose Gemeinderätin im Gemeinderat tätig.

Ich habe in den beiden Jahren als Grüne meine Tätigkeit mit großem persönlichen Einsatz und Freude ausgeführt. Es war mein Bestreben, die Interessen der Gemeinde bestmöglich zu vertreten und mit Personen aus allen Parteien ziel- und lösungsorientiert zusammenzuarbeiten.  Auch unter den geänderten Rahmenbedingungen will ich dies so gut wie möglich fortführen.

In den vergangenen Jahren habe ich sehr gut und konstruktiv mit Bürgermeister Viktorik und vielen Gemeinderäten zusammengearbeitet, den Großteil meiner Aufgaben im Vorstand werde ich auch als Gemeinderätin fortführen.

 

 

Kreuzstetter Stromgleiter ist da!

Am 14. April wurde das Elektro-Carsharing-Fahrzeug angemeldet. Bereits am 18. April wurden im Rahmen einer kurzen Einschulung mit Herrn Kronsteiner, Firma Polke, die Karten (haben die Funktion des Autoschlüssels) an die derzeit 16 Carsharing-TeilnehmerInnen übergeben.

Seitdem ist das Fahrzeug bei der E-Ladesäule vor dem Gemeindeamt zu sehen – wenn es nicht gerade im Einsatz ist!

Auf der Gemeinde-HP gibt es bereits eine Rubrik fürs Carsharing http://www.kreuzstetten.at/Elektro-Mobilitaet, danke an Andi Gröger.

 

Die NÖN hat dazu berichtet, die Bezirksblätter online: https://www.meinbezirk.at/mistelbach/lokales/stromgleiter-in-kreuzstetten-angekommen-d2103826.html

 

 

Bericht von der Gemeinderatssitzung am 19. April 2017

Der Bericht zu dieser Gemeinderatssitzung ist kurz und erfreulich:

  • zum Rechnungsabschluss sind keine schriftlichen Stellungnahmen eingelangt. Nach kritischen Anmerkungen einiger Gemeinderäte wurde der Rechnungsabschluss 2016 einstimmig beschlossen
  • der Grundverkauf an die Wohnbaugenossenschaft Gebös in Streifing wurde ebenfalls einstimmig beschlossen –  dazu gibt es einen Bericht hier Bauvorhaben in Streifing
  • zum Volksschulumbau gibt es leider noch keine Zahlen zur Höhe der Landesförderungen

 

Bauvorhaben in Streifing

Ein Tagesordnungspunkt bei der GR-Sitzung am 19. April ist auch der Verkauf der Gemeindegrundstücke in Streifing; dazu hat es am 3. Dezember 2016 in Streifing eine Info-Veranstaltung gegeben, GR und Ortsvorsteher Herbert Hrbek berichtet darüber in der Frühlings-Gemeindezeitung, Bgm. Viktorik in seinem Jahresrückblick.

Warum sollen in Streifing Wohnungen gebaut werden?

Der Bedarf dafür ist in Streifing schon länger gegeben. Bei der Info-Veranstaltung und bei einer kürzlich durchgeführten Befragung der Haushalte hat sich ein Großteil der Bewohner für einen Wohnungsbau ausgesprochen – und zwar möglichst bald!

Warum Grundstücksverkauf?

Angedacht ist die Möglichkeit einer Kaufoption nach 10 Jahren Miete – bei einem Baurechtsvertrag (hier bliebe die Gemeinde Grundeigentümerin) ist ein Kauf komplizierter und für die Käufer teurer.

Warum die Gebös?

Ich habe mich bei einigen Bürgermeistern erkundigt, wie die Entscheidung für den jeweiligen Bauträger von ihrer Gemeinde gehandhabt wurde. Eine Ausschreibung ist nicht möglich – keine Genossenschaft würde auf gut Glück Planungen erstellen. Der beste Preis für das Grundstück: das beschert der Gemeinde zwar höhere Einnahmen, erhöht aber auch die Kosten für einen zukünftigen Wohnungskäufer, kann also nicht im Sinne der Gemeinde sein! Das Land legt mit seinen Förderungen einen genauen Rahmen fest; die Einflussmöglichkeiten der Gemeinde auf die Art der Bebauung sind sehr begrenzt. Die Gebös hat ihre Entwürfe dem Gemeindevorstand (und am 3.12. der Bevölkerung in Streifing) präsentiert, bereitwillig Auskunft erteilt, Wünsche aus der Bevölkerung registriert  –  eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeführung ist zu erwarten!

Warum nicht die WAV?

Ich habe die Kommunikation mit der WAV beim Bauvorhaben Bäckergasse (zuerst als Anrainerin, später als Gemeinderätin) miterlebt – im Vergleich zur Gebös sind hier Lichtjahre dazwischen! Aber auch wenn die Gemeinde mit der WAV 100%ig zufrieden wäre: die WAV hat bereits mehrere Wohnungsgebäude in Kreuzstetten, im Sinne einer Streuung ist alleine aus diesem Grund ein anderer Wohnbauträger sinnvoll. Niemand würde sein gesamtes Vermögen nur in Aktien eines Unternehmens anlegen, nur einer Bank anvertrauen.

Warum muss diese Entscheidung so rasch fallen?

Die Gespräche zu den Wohnungen in Streifing laufen bereits seit einem Jahr. Im Herbst ist der nächste Termin für das Ansuchen beim Land (Gestaltungsbeirat, Förderungen); die Gebös hat Planungen zu erstellen und braucht dafür Zeit und den Vertragsabschluss mit der Gemeinde. Wenn möglich, sollte bereits 2018 mit dem Bau begonnen werden.

ICH HOFFE AUF DIE ZUSTIMMUNG DES GEMEINDERATES, DIES ENTSPRÄCHE AUCH DEM WUNSCH DER STREIFINGER BEVÖLKERUNG!

Fragebogen zum ÖEK

Mit der Gemeindezeitung wurde auch ein Fragebogen zum Örtlichen Entwicklungskonzept (ÖEK) an jeden Haushalt verteilt. Auf der Gemeindehomepage kann man ihn elektronisch ausfüllen, auch der Flächenwidmungsplan der Gemeinde Kreuzstetten ist abrufbar.

http://www.kreuzstetten.at/Fragebogen_-_OeRTLICHES_ENTWICKLUNGSKONZEPT

Bitte nehmen Sie sich die Zeit für diesen Fragebogen (und machen Sie Werbung dafür)! Dabei geht es einerseits um Ihre Empfindungen zur aktuellen Situation, gleichzeitig steht Platz für das Äußern von Wünschen und Anregungen zur Verfügung. Je mehr BewohnerInnen den Fragebogen ausfüllen und retournieren (bis 5. Mai), desto aussagekräftiger wird die Auswertung.

Die Erstellung des neuen Entwicklungskonzepts soll gemeinsam mit der Bevölkerung erfolgen. Dazu ist die Gemeinde auf Ihre Unterstützung angewiesen!

Ebenso bittet die Arbeitsgruppe zum ÖEK um eine „Anmeldung“ (ebenfalls bis 5. Mai) für die nächste Veranstaltung am 23. Mai, 19 Uhr. Diese wird von DI Hrdliczka (Büro Paula, örtlicher Raumplaner und mit der Erstellung des ÖEK beauftragt) als Workshop gestaltet sein, eine ungefähre Teilnehmerzahl ist erforderlich, um die eingesetzten Methoden planen zu können.Einladung ÖEK.jpg

Dazu auch der Artikel in den Bezirksblättern vom 12. April!

Sag beim Abschied leise Servus…

Mit 10. April 2017 habe ich meinen Austritt aus der Grünen Ortsgruppe und der Grünen Fraktion im Gemeinderat bekanntgegeben.  Die Entscheidung der Grünen Ortsgruppe (meine Abberufung aus dem Gemeindevorstand) mit den unschönen Nebengeräuschen im Umfeld haben mir den Abschied leicht gemacht! Ich werde wie bereits angekündigt als freie Gemeinderätin im Gemeinderat verbleiben.

Die Wählerinnen und Wähler haben bei der Gemeinderatswahl den Grünen einen großen Vertrauensvorschuss für ihre Arbeit gegeben. Ich kann ihnen und allen GemeindebürgerInnen versichern, dass ich meine Arbeit für die Gemeinde auch unter den geänderten Rahmenbedingungen so gut wie möglich fortführen will. Die beiden verbleibenden Grünen Gemeinderäte mögen an ihrer zukünftigen Arbeit für die Gemeinde beurteilt werden.

e-car-sharing: Bald geht’s los!

Unser Elektroauto steht schon fertig beklebt bei Renault Polke, Mistelbach, auch das Caruso-Reservierungsystem wurde bereits eingebaut. Details zum Leasingvertrag und zur Kaskoversicherung müssen noch geklärt werden, ein Einschulungstermin vereinbart – schon bald wird das Fahrzeug bei der E-Tankstelle vor dem Gemeindeamt in Niederkreuzstetten und auf unseren Straßen zu sehen sein.

Als Gruppenleiter sind GfGR Karl Toifl und ich registriert, für die TeilnehmerInnen am Carsharing werden wir die Ansprechpersonen sein. Wenn jemand noch Lust zur Teilnahme bekommen sollte – bitte einfach melden!

Rechnungsabschluss 2016

Der Rechnungsabschluss für 2016 liegt von 3. – 18. April während der Amtsstunden beim Gemeindeamt (Mo – Fr 8 -12 Uhr) zur öffentlichen Einsicht auf. Stellungnahmen dazu können während dieser Zeit beim Gemeindeamt schriftlich abgegeben werden.

Der Rechnungsabschluss wird in der Gemeinderatssitzung am 19. April 2017 (19 Uhr, Gemeindezentrum) behandelt.