Energiebericht 2016/17

In der Gemeinderatssitzung am 11. April 2018 hat der Energiebeauftragte der Marktgemeinde Kreuzstetten, Paul Schmid, den Gemeinderäten und den anwesenden Zuhörern seinen Energiebericht zur Kenntnis gebracht Energiebericht Kreuzstetten 2017. Paul Schmid ist Klärwärter der Kläranlage Ulrichskirchen und auch Energiebeauftragter für die Gemeinden Wolkersdorf, Ulrichskirchen, Kreuttal und Hochleithen.

Einige Erklärungen dazu:

  • der Verbrauch für die Heizung ist durch den verhältnismäßig kalten Winter 2016/17 leicht gestiegen
  • der Stromverbrauch ist leicht gesunken (beim Verbrauch für die Straßenbeleuchtung macht sich möglicherweise der teilweise Umstieg auf LED schon bemerkbar)
  • der im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegene Stromverbrauch im Gemeindeamt  hängt mit den Umbauarbeiten zusammen. 2016 war das Gemeindeamt in den Räumlichkeiten des ehemaligen Hilfswerks untergebracht. Der Verbrauch im Vergleich zum Jahr 2014 (EVN-Energieabrechnung) ist geringfügig gestiegen, das Gemeindeamt wurde aber auch um die ehemaligen Hilfswerk-Räumlichkeiten erweitert.
  • bei der Volksschule und beim Gemeindezentrum ist man durch die monatliche Ablesung der Daten und den genaueren Blick darauf auf Mängel aufmerksam geworden, die im Vorjahr behoben wurden; dadurch konnte der Stromverbrauch deutlich reduziert werden. Dies zeigt einmal mehr den Nutzen des Energiebeauftragten/der Energiebuchhaltung für die Gemeinde.

Die Empfehlungen des Energiebeauftragten sind gleich wie im Vorjahr:

  • Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED forcieren – neue Leuchtkörper sind grundsätzlich nur LED, kaputte Lampen werden gegen LED getauscht. Ein großflächiger Tausch der Beleuchtung wäre einerseits sehr teuer, andererseits halte ich es auch nicht für sinnvoll, funktionierende Lampen einfach wegzuwerfen. Ein sinnvoller Mittelweg sollte eingeschlagen werden, das ist meines Wissens nach auch von der Gemeinde so beabsichtigt.
  • Photovoltaik auf dem Gemeindedach (Überschusseinspeisung) zur Abdeckung des Stromverbrauchs während der Amtsstunden. Dazu hat es schon 2016 einen Grundsatzbeschluss im Vorstand gegeben, die Gaupensanierung wurde im Vorjahr (warum auch immer?) noch nicht vorgenommen. Sobald die Gaupen saniert sind, kann eine PV-Anlage errichtet werden. Über die sinnvolle Festlegung des Zählpunkts müssen noch Informationen eingeholt werden.
  • mein Dringlichkeitsantrag zur Errichtung einer PV-Anlage auf dem Gemeindedach, eingebracht in der GR-Sitzung am 19. Juni 2018 wurde von allen anderen Gemeinderäten abgelehnt GR-Sitzung 19. Juni 2018

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