…bitte auch für unsere Gemeinde!

2016 hat sich der Gemeinderat zu einem Wechsel des Energieversorgers entschlossen: von der EVN zur oekostrom AG. Im Jahresrückblick 2016 fasst Bgm. Viktorik die Gründe kompakt zusammen. Der Vertrag läuft Ende 2018 aus, in der GR-Sitzung im Juni hat GfGR Toifl berichtet, dass die EVN wieder mitbieten möchte und Angebote eingeholt werden.

Es ist leider zu befürchten, dass die EVN alles daran setzen wird, das „verlorene Kind“ zurück zu gewinnen und einen konkurrenzlos niedrigen Preis bieten wird. Seit 2015 gilt im Vergaberecht das Bestbieterprinzip.  Der niedrigste Preis ist nicht mehr das alleinige Kriterium!

Die Argumente für die oekostrom AG, die ich den Gemeinderäten im Vorfeld der Abstimmung sehr deutlich nahe bringen werde:

  • ökologischer Stromanbieter, 100 % erneuerbare Energie, der Erzeugermix entspricht den Kriterien des Umweltzeichens. Näheres siehe: Strom aus unseren Windrädern…
  • Die Windkraft Simonsfeld liefert ihren Strom an die oekostrom AG, das heißt wir beziehen indirekt den Strom aus „unseren“ Windrädern
  • Die Gemeinde besitzt zwei Elektroautos – diese sind aber nur so „sauber“ wie der Strom, mit dem sie geladen werden.
  • für die neuen Windkraftanlagen der Simonsfeld AG bekommt die Gemeinde jährlich 72.000 €, damit finanzieren wir unseren Volksschulumbau  Finanzierung Volksschulrenovierung. Es kann nicht sein, dass die Gemeinde das Geld für die Windräder gerne nimmt – den Strom daraus aber nicht!

Bei der Sitzung 2016 waren einige Gemeinderäte der Ansicht, dass die Herkunft des Stroms irrelevant sei. Darauf habe ich in der folgenden Gemeindezeitung Bezug genommen, zum Nachlesen hier: Klimabündnis Juni 2016

2016 habe ich mich noch für Umweltzeichen-zertifizierten Strom ausgesprochen Stromvertrag März 2016. Dazu habe ich meine Meinung geändert. Privat beziehe ich UZ-Strom: es ist mein eigenes Geld und damit kann ich machen, was ich will. Ich bin aber der Meinung, dass es nicht Aufgabe der Gemeinde ist, in dieser Richtung Initiativen zu setzen (sondern des Bundes, der „schmutzigen“ Strom belasten und/oder „sauberen“ Strom stärker fördern sollte).

Wir sind Klimabündnis-Gemeinde, sowohl im Jahresbericht 2016 des Bürgermeisters als auch im NÖN-Artikel  wird von einer „sauberen Lösung für eine saubere Umwelt“ gesprochen. Diese sollte unbedingt auch in Zukunft fortgesetzt werden.

Aktualisierung: in der GR-Sitzung vom 4.12.2018 hat  der GR fast einstimmig (eine Enthaltung)  die Fortführung des Energieliefervertrags mit der oekostrom AG beschlossen! Ökostrom für die Gemeinde

NÖN vom Herbst 2016

 

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