Verkehrskonzept Schule/Kindergarten

Aktualisierung: Seit Anfang Juni 2019: Neue Verkehrsregelung Schulgasse

Dazu habe ich schon Ende 2017 geschrieben Verkehrskonzept Schule/Kindergarten, in der Gemeindezeitung Winter 2018 schreibt der Vizebgm. sehr umfangreich und propagiert zum wiederholten Male seine Idee der Schulumfahrung Und (zwei)jährlich grüßt das Murmeltier. Wie beim ÖEK verkündet auch hier der Vizebgm. Un- und Halbwahrheiten in großer Zahl. Nun kann man in einer Sache verschiedener Meinung sein, das ist legitim. So wie in diesem Beitrag manipulativ „fake news“ zu verbreiten, finde ich unredlich.

Bei der im September stattgefundenen Beratung für die Verkehrsregelung war ich nicht dabei und habe auch keinerlei Informationen erhalten. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass dabei eine Umfahrung empfohlen wurde. In der Verkehrsstudie von Kiener Consult wurden nicht nur die Kosten (300.000 €, nicht wie vom Vize genannt 70.000  – 100.000 €), sondern auch die unnötige Bodenversiegelung dagegen angeführt Verkehrsgutachten  

Eine Umfahrung wird auch von der Volksschuldirektion abgelehnt und mindert die Qualität des Gartenbereichs im Kindergarten.

Auszug aus der Bewertung der Variante Umfahrung des Verkehrsgutachtens

Die Entscheidung wird von der Arbeitsgruppe zum Schulumbau getroffen – auch dort hat sich der Vize wie beim ÖEK von der Arbeit ferngehalten und tritt jetzt lautstark an die Öffentlichkeit.

Die in der GR-Sitzung vom Dezember 2018 diskutierte Variante einer dauerhaften Sperre der Schulgasse (ausgenommen für den Schulbus) erscheint mir sinnvoll und praktikabel. GR Kraft ist als Anrainer der Schulgasse mit dieser Lösung nicht einverstanden,  auch der Vize spricht sich in seinem Gemeindezeitungs-Beitrag dagegen aus. Wir haben in Kreuzstetten bereits eine Einbahnregelung am Schulberg, die aufgrund eines tragischen Unfalls erlassen wurde. Anwohner im östlichen Bereich des Schulbergs dürfen seitdem nicht mehr auf kürzestem Weg über die Kellergasse/Am Teichfeld zufahren, sondern müssen einen Umweg über die Volksschule nehmen. SICHERHEIT GEHT VOR! Ich glaube nicht, dass diese Lösung von irgendjemand im Ort abgelehnt wird.

Aktualisierung April 2019: Ich zitiere aus dem Entwurf zum ÖEK, Verkehrssicherheit: „… die Schaffung von Einbahnen soll im Siedlungsgebiet geprüft und bei Bedarf umgesetzt werden.“

Die Schulgasse kann also wohnlich gestaltet werden, die Kinder müssen dort in der Unterrichtszeit (und in der Nachmittagsbetreuung) ohnedies beaufsichtigt werden,  Schulbuslenker sind vertraut und geschult im Umgang mit Kindern im Schulbereich. Ein Schulbus-Parkplatz könnte am Kindergarten-Parkplatz errichtet werden, die Kinder gehen ein paar Schritte vom Bus in die Schule. Parkplätze für Eltern aus Oberkreuzstetten sind auf diesem Parkplatz noch ausreichend  vorhanden, für Eltern aus Richtung Niederkreuzstetten stehen ausreichend Parkplätze gegenüber vom Sportplatz zur Verfügung. Somit wären beide Parkplatz-Flächen sinnvoll genutzt.

Aber nochmals: die Entscheidung trifft die Arbeitsgruppe zum Schulumbau; in Abstimmung mit Schule, Kindergarten und Busunternehmen/VOR.

 

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