Unsere tollen Gemeindefinanzen

Wie erwartet: Bgm. Viktorik und GRin Wood-Ryglewska singen in der Frühlings-Gemeindezeitung 2022 ihr  Loblied auf die Finanzsituation der Gemeinde  – dem Verbleib der 400.000 € Einnahmen aus dem Grundstücksverkauf 2018 werde ich trotzdem hartnäckig nachgehen!

Der Bürgermeister schreibt: „wir haben für einige leider“ einen Überschuss auf unserem Konto. Ohne Kommentar! Niemand wünscht sich ein schlechtes Ergebnis für unsere Gemeinde. Allerdings:

Das Weglassen der anderen Hälfte der Wahrheit ist die schlimmste Form der Lüge!“ (Platon)

Wiederholt schreibt Bgm. Viktorik, dass bei der Gebarensprüfung vom Land keine falsche Verwendung des Geldes aus dem Grundstücksverkauf Streifing festgestellt wurde. Das ist korrekt!! Die andere Hälfte der Wahrheit: die Verwendung des Geldes wurde vom Land gar nicht geprüft, sondern mir eine Anfrage gemäß  Auskunftsgesetz nahegelegt. Aufsichtsbeschwerde Antwort Land 13.10.21

Eine neue Antwort vom Land zum Verbleib der Einnahmen 6.4.22 gibt interessante Einblicke: Der Verbleib der Einnahmen kann über die Rücklagenbildung des Projekts Straßenbau 2020 nachvollzogen werden!

Nachweis der Investitionstätigkeit: Herstellungskosten, Investition, Mittelverwendung beim Straßenbau 2020 505.000 €. Wo ist die Goldstraße? Auszahlungen: Wer wurde dafür bezahlt?

Diese „Erklärung“ zum Verbleib der Einnahmen war auf einer Seite per Mail möglich, der Bürgermeister brauchte dafür Beratung in der Höhe von 120.000 € auf Kosten der Gemeinde?

Kein Geld für die Kleinkinderbetreuung? Die „verschwundenen“ 400.000 € wären in diesem Bereich wohl sinnvoller eingesetzt, als in einer „Goldstraße“ . Wood-Ryglewska: „Die Wahrheit hinter dem Thema Kinderbetreuung…“, „wertefrei“?

Die Zahlen von Wood-Ryglewska in ihrem Beitrag zu den Gemeindefinanzen sind korrekt; die präsentierten Abbildungen sind allerdings wenig aussagekräftig (Vergleich REAB Coronajahr 2020  und Voranschlag 2022?); im Voranschlag 2021 fehlen seltsame Zahlen …

Über den Verbleib der Erlöse aus dem Grundstücksverkauf soll offensichtlich „Gras wachsen“. Auch ÖVP und Grüne schweigen; ist das wirklich den meisten Gemeindebürgern egal? Hier finden Sie Informationen zum REAB 2021

 

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