Rückblick Veranstaltung zum ÖEK 23. Mai 2017

© Matthias Enter/fotolia

Bei dieser zweiten Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung beim Örtlichen Entwicklungskonzept  am 23. Mai wurde zunächst die  bisher erfolgte Grundlagenforschung vom örtlichen Raumplaner Dipl.-Ing. Reinhard Hrdliczka präsentiert. Anschließend fasste Dipl.-Ing. Susanne Scherübl-Meitz (sehr spontan für den erkrankten DI Huber eingesprungen) die Ergebnisse der Fragebögen zusammen, die der letzten Gemeindezeitung beigelegt waren. Davon ausgehend wurden im Workshop die zentralen Handlungsfelder bearbeitet, viele Anregungen wurden eingebracht. Diese werden in den kommenden Monaten von Dipl.-Ing. Hrdliczka und den Gemeindeverantwortlichen bearbeitet und sollen in die Formulierung der Leitziele beim ÖEK einfließen.

Einen ausführlichen Bericht zur Veranstaltung gibt es in der kommenden Gemeindezeitung, hier die Präsentation

Zum Nachlesen auch der Beitrag von Gabriele Dienstl für die Bezirksblätter: https://www.meinbezirk.at/mistelbach/lokales/gemeinsam-mit-der-bevoelkerung-die-zukunft-des-ortes-gestalten-d2142925.html

alle Fotos von Peter Dienstl

 

 

Gemeinderatssitzung verschoben

Die ursprünglich für den 13. Juni angesetzte Gemeinderatssitzung wird verschoben! Der unspektakuläre Grund: es gibt nichts (Dringendes), das zu beschließen wäre!

Für den Schulumbau ist die Förderzusage des Landes noch nicht eingelangt, ein Beschluss daher nicht möglich. Auch etliche andere, wichtige Themen sind in Arbeit, Beschlüsse aber noch nicht möglich. Was die Nahwärme betrifft:  in Verhandlungen mit der Bank wurde ein Aufschub der Frist für die Neuordnung der Haftungsfrage bis September erreicht – auch hier sind Gespräche im Laufen. Zur Erinnerung: Gemeinderatssitzung am 27. September

Es wird sicherlich in naher Zukunft eine Gemeinderatssitzung stattfinden – zum Termin und den Tagesordnungspunkten werden Sie selbstverständlich informiert!

Unkrautbekämpfung in der Gemeinde

Die warme Jahreszeit ist angebrochen, das Unkraut sprießt. Die Gemeinde Kreuzstetten hat sich im Dezember 2015 zu einem Verzicht auf Pestizide entschlossen. Folgende Pflegemaßnahmen sind für das Jahr 2017 geplant:

  • Die Gemeindefriedhöfe werden mechanisch gesäubert. Diese Pflegemaßnahmen werden von „LOK IN“ (http://www.noe-volkshilfe.at/lokin) durchgeführt, einem Beschäftigungsprojekt für Langzeitarbeitslose, das ihre Wiedereingliederung  in den Arbeitsmarkt zum Ziel hat.
  • Unkraut entlang der Straße soll durch vermehrten Einsatz des gemeindeeigenen Traktors mit entsprechenden Bürsten beseitigt werden.
  • Ergänzend wurde versuchsweise ein biologisch abbaubarer  Unkrautvernichter (20 Liter) angekauft; das Mittel ist verhältnismäßig teuer – ob es auch sinnvoll verwendet werden kann, werden die kommenden Monate zeigen.
  • Sonstige hilfreiche Methoden zur pestizidfreien Unkrautbekämpfung sind leider noch nicht in Sicht: der Heißwassereinsatz (Versuch im vorigen Jahr) ist unverhältnismäßig teuer, Abflämmen bringt auch einige Nachteile – wir experimentieren mit vielen anderen Gemeinden weiter und suchen eine praktikable Lösung.

Trotzdem: Mit diesem Verzicht auf Pestizide wird die Natur und das Grundwasser, aber auch Anwohner, Gemeindearbeiter, spielende Kinder und Haustiere vor unnötigen Giftbelastungen geschützt!

An dieser Stelle ein großes Anliegen an die Ortsbevölkerung: Bitte unterstützen Sie die Gemeindearbeiter und helfen Sie bei der Pflege des Gehsteigbereichs vor Ihren Häusern mit.  Herzlichen Dank allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die hier schon bisher aktiv waren! Helfen wir gemeinsam mit, unsere Gemeinde gepflegt und sauber zu halten!

Im Gemeinderat ist Umweltgemeinderat Johannes Gepp für den Bereich Unkrautbekämpfung zuständig.

Christine Kiesenhofer – ab Mai 2017

Christine Kiesenhofer

Bäckergasse 20 b

2124 Niederkreuzstetten

Tel: 0680 1232757

Mail: christinekiesenhofer@aon.at

Ich bin von Beruf Lehrerin, habe drei erwachsene Kinder und wohne seit 20 Jahren in Niederkreuzstetten.

Bei der Gemeinderatswahl 2015 bin ich als Spitzenkandidatin der Grünen angetreten, die Grünen haben fast 20 % der Stimmen und drei Gemeinderatsmandate erzielt. Ich wurde von den Grünen in den Gemeindevorstand nominiert und gewählt.

Anfang März 2017 wurde mir von den Grünen das Vertrauen entzogen, ich wurde aus dem Vorstand abgewählt. Dies und einige andere unschöne Vorkommnisse haben dazu geführt, dass ich Anfang April aus der Grünen Fraktion und der Grünen Ortsgruppe ausgetreten bin. Seitdem  bin ich als fraktionslose Gemeinderätin im Gemeinderat tätig.

Ich habe in den beiden Jahren als Grüne meine Tätigkeit mit großem persönlichen Einsatz und Freude ausgeführt. Es war mein Bestreben, die Interessen der Gemeinde bestmöglich zu vertreten und mit Personen aus allen Parteien ziel- und lösungsorientiert zusammenzuarbeiten.  Auch unter den geänderten Rahmenbedingungen will ich dies so gut wie möglich fortführen.

In den vergangenen Jahren habe ich sehr gut und konstruktiv mit Bürgermeister Viktorik und vielen Gemeinderäten zusammengearbeitet, den Großteil meiner Aufgaben im Vorstand werde ich auch als Gemeinderätin fortführen.

 

 

Kreuzstetter Stromgleiter ist da!

Am 14. April wurde das Elektro-Carsharing-Fahrzeug angemeldet. Bereits am 18. April wurden im Rahmen einer kurzen Einschulung mit Herrn Kronsteiner, Firma Polke, die Karten (haben die Funktion des Autoschlüssels) an die derzeit 16 Carsharing-TeilnehmerInnen übergeben.

Seitdem ist das Fahrzeug bei der E-Ladesäule vor dem Gemeindeamt zu sehen – wenn es nicht gerade im Einsatz ist!

Auf der Gemeinde-HP gibt es bereits eine Rubrik fürs Carsharing http://www.kreuzstetten.at/Elektro-Mobilitaet, danke an Andi Gröger.

 

Die NÖN hat dazu berichtet, die Bezirksblätter online: https://www.meinbezirk.at/mistelbach/lokales/stromgleiter-in-kreuzstetten-angekommen-d2103826.html

 

 

Bericht von der Gemeinderatssitzung am 19. April 2017

Der Bericht zu dieser Gemeinderatssitzung ist kurz und erfreulich:

  • zum Rechnungsabschluss sind keine schriftlichen Stellungnahmen eingelangt. Nach kritischen Anmerkungen einiger Gemeinderäte wurde der Rechnungsabschluss 2016 einstimmig beschlossen
  • der Grundverkauf an die Wohnbaugenossenschaft Gebös in Streifing wurde ebenfalls einstimmig beschlossen –  dazu gibt es einen Bericht hier Bauvorhaben in Streifing
  • zum Volksschulumbau gibt es leider noch keine Zahlen zur Höhe der Landesförderungen

 

Bauvorhaben in Streifing

Ein Tagesordnungspunkt bei der GR-Sitzung am 19. April ist auch der Verkauf der Gemeindegrundstücke in Streifing; dazu hat es am 3. Dezember 2016 in Streifing eine Info-Veranstaltung gegeben, GR und Ortsvorsteher Herbert Hrbek berichtet darüber in der Frühlings-Gemeindezeitung, Bgm. Viktorik in seinem Jahresrückblick.

Warum sollen in Streifing Wohnungen gebaut werden?

Der Bedarf dafür ist in Streifing schon länger gegeben. Bei der Info-Veranstaltung und bei einer kürzlich durchgeführten Befragung der Haushalte hat sich ein Großteil der Bewohner für einen Wohnungsbau ausgesprochen – und zwar möglichst bald!

Warum Grundstücksverkauf?

Angedacht ist die Möglichkeit einer Kaufoption nach 10 Jahren Miete – bei einem Baurechtsvertrag (hier bliebe die Gemeinde Grundeigentümerin) ist ein Kauf komplizierter und für die Käufer teurer.

Warum die Gebös?

Ich habe mich bei einigen Bürgermeistern erkundigt, wie die Entscheidung für den jeweiligen Bauträger von ihrer Gemeinde gehandhabt wurde. Eine Ausschreibung ist nicht möglich – keine Genossenschaft würde auf gut Glück Planungen erstellen. Der beste Preis für das Grundstück: das beschert der Gemeinde zwar höhere Einnahmen, erhöht aber auch die Kosten für einen zukünftigen Wohnungskäufer, kann also nicht im Sinne der Gemeinde sein! Das Land legt mit seinen Förderungen einen genauen Rahmen fest; die Einflussmöglichkeiten der Gemeinde auf die Art der Bebauung sind sehr begrenzt. Die Gebös hat ihre Entwürfe dem Gemeindevorstand (und am 3.12. der Bevölkerung in Streifing) präsentiert, bereitwillig Auskunft erteilt, Wünsche aus der Bevölkerung registriert  –  eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeführung ist zu erwarten!

Warum nicht die WAV?

Ich habe die Kommunikation mit der WAV beim Bauvorhaben Bäckergasse (zuerst als Anrainerin, später als Gemeinderätin) miterlebt – im Vergleich zur Gebös sind hier Lichtjahre dazwischen! Aber auch wenn die Gemeinde mit der WAV 100%ig zufrieden wäre: die WAV hat bereits mehrere Wohnungsgebäude in Kreuzstetten, im Sinne einer Streuung ist alleine aus diesem Grund ein anderer Wohnbauträger sinnvoll. Niemand würde sein gesamtes Vermögen nur in Aktien eines Unternehmens anlegen, nur einer Bank anvertrauen.

Warum muss diese Entscheidung so rasch fallen?

Die Gespräche zu den Wohnungen in Streifing laufen bereits seit einem Jahr. Im Herbst ist der nächste Termin für das Ansuchen beim Land (Gestaltungsbeirat, Förderungen); die Gebös hat Planungen zu erstellen und braucht dafür Zeit und den Vertragsabschluss mit der Gemeinde. Wenn möglich, sollte bereits 2018 mit dem Bau begonnen werden.

ICH HOFFE AUF DIE ZUSTIMMUNG DES GEMEINDERATES, DIES ENTSPRÄCHE AUCH DEM WUNSCH DER STREIFINGER BEVÖLKERUNG!