Auftaktveranstaltung zum Örtlichen Entwicklungskonzept (ÖEK) am 26. Jänner 2017

20170126_184638Im gut gefüllten Gemeindezentrum fand die erste Veranstaltung für die Gemeindebürger zum ÖEK statt. Der örtliche Raumplaner der Gemeinde, DI Reinhard Hrdliczka und DI Christoph Huber vom Büro Dr. Paula stellten dabei die Grundzüge des ÖEK und den geplanten Erstellungsprozess vor.

Anschließend an den Vortragsteil wurden von den ZuhörerInnen zahlreiche Fragen gestellt; zuerst im Plenum, anschließend im intensiven Gespräch mit den beiden Fachleuten rund um die  Pläne der einzelnen Katastralgemeinden.

 

Der Raumplaner der Gemeinde DI Reinhard Hrdliczka
begleitet und unterstützt von DI Christoph Huber

Bei dieser Veranstaltung wurde auch der Entwurf des Fragebogens vorgestellt, der mit der nächsten Gemeindezeitung an alle Haushalte verteilt werden soll. Die Ergebnisse dieses Fragebogens werden ausgewertet und bei der weiteren Arbeit inhaltlich berücksichtigt.

Bitte nehmen Sie sich Zeit für diesen Fragebogen – es geht um die zukünftige Gestaltung unseres Ortes, um raumplanerische Grundlagen für die nächsten 10 bis 15 Jahre.

Auch ein Termin für die zweite Bürgerveranstaltung wurde bereits fixiert: Dienstag, 23. Mai 2017. Dieser soll als Workshop gestaltet sein und eine Auseinandersetzung mit den eigenen Vorstellungen und Ideen zur Entwicklung unseres Ortes ermöglichen.

 

Erfolg des Volksbegehrens

Mit 562.552 Unterschriften war das Volksbegehren gegen TTIP, CETA und TiSA ein überwältigender Erfolg und zeigt die breite zivilgesellschaftliche Koalition gegen Handelsabkommen, die letztlich nur den Konzernen nutzen!

Gerechter Handel statt Freihandel!

Im Bezirk Mistelbach war die Marktgemeinde Kreuzstetten mit 321 gültigen Eintragungen (bei 1.278 Stimmberechtigten) die Spitzenreiterin – mehr als 25 %, dazu kommen noch die abgegebenen Unterstützungserklärungen vom Sommer 2016. Danke allen, die unterschrieben haben und dafür Werbung gemacht haben!

Alle Parteien in Kreuzstetten haben dieses Volksbegehren unterstützt und für Unterschriften geworben; das Ergebnis kann sich sehen lassen. Hoffen wir, dass die vielen Unterschriften auch im Nationalrat und auf EU-Ebene ein Umdenken bewirken.

Mehr unter https://www.ttip-stoppen.at/ und  http://www.volksbegehren.jetzt/.

In den Bezirksblättern wurde letzte Woche ausführlich über das Volksbegehren berichtet.Bezirksblätter 26.1.2017Bezirksblätter 2. Seite

Förderungen im Rahmen von Gemeinde21 erhalten

Von 2012 bis 2016 war die Gemeinde Kreuzstetten beim Projekt Gemeinde21 beteiligt, einige Arbeitskreise haben in diesen Jahren an Projekten gearbeitet, Ansuchen um Förderungen wurden gestellt, die Förderbeträge sind Ende des Jahre 2016 eingegangen.

Ich habe den Arbeitskreis „Umwelt & Energie“ geleitet (der Arbeitskreis besteht weiterhin, neue TeilnehmerInnen sind gerne gesehen) und bin im Gemeindevorstand für Gemeinde21 zuständig (gewesen). In den vergangenen Jahren sind in der Gemeindezeitung regelmäßig Beiträge erschienen, ich habe sie absichtlich nicht auf diese Homepage gestellt: Gemeinde21 war und ist überparteilich, das war und ist mir in meiner Leitung des Arbeitskreises seit meinem Einstieg in die Gemeindepolitik ein großes Anliegen und ich wollte und will alles vermeiden, was auch nur den kleinsten  Zweifel daran aufkommen lässt.

Nun aber trotzdem dieser Beitrag zu den Projekten und den Förderungen, die die Gemeinde im Rahmen von G21 vom Land NÖ dafür erhalten hat. Es ist die Absicht dieser Homepage, über die aktuellen politischen Geschehnisse im Ort zu berichten; Gemeinde 21 gehört dazu!

Renovierte Kellergasse; NÖN vom 25.1.2017Hier der Gemeindezeitungs-Beitrag zu einigen Projekten und den Förderungen:  Bericht Gemeindezeitung Dezember 2016, hier eine Tabelle mit den Förderbeiträgen für alle Projekte Bericht im Gemeinderat November 2016, der Beitrag in den Bezirksblättern https://www.meinbezirk.at/mistelbach/lokales/anerkennung-fuer-kellergassenprojekt-d1965928.html und links der NÖN-Artikel zum Gemeinschaftskeller in Oberkreuzstetten.

Parteien in Kreuzstetten geschlossen gegen die Freihandelsabkommen

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GfGR Roland Kreiter (SPÖ), GR Ingrid Meister (ÖVP), GR Herbert Gebhart (FPÖ), GfGR Christine Kiesenhofer (Grüne)

Alle Parteien des Gemeinderates der Marktgemeinde Kreuzstetten (SPÖ, ÖVP, Grüne, FPÖ) sprechen sich für die Unterzeichnung des Volksbegehrens und gegen den Abschluss von TTIP, CETA und TiSA durch österreichische Organe aus.

Bereits im Juni 2015 wurde vom Gemeinderat eine kritische Resolution zu den Freihandelsabkommen von allen Parteien unterstützt. Auch jetzt zeigen die Volksvertreter Einigkeit in ihrer Sorge, dass die Abkommen zu massiven Verschlechterungen für Kleinunternehmen und Bauern, bei den Arbeitnehmerrechten sowie beim Umwelt- und Konsumentenschutz führen könnten.

Die Eintragungszeiten in der Marktgemeinde Kreuzstetten – bitte Lichtbildausweis mitnehmen!

Montag, 23. Jänner: 8:00 – 20:00 Uhr
Dienstag, 24. Jänner: 8:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch, 25. Jänner: 8:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag, 26. Jänner: 8:00 – 20:00 Uhr
Freitag, 27. Jänner: 8:00 – 16:00 Uhr
Samstag, 28. Jänner: 8:00 – 10:00 Uhr
Sonntag, 29. Jänner: 8:00 – 10:00 Uhr
Montag, 30. Jänner: 8:00 – 16:00 Uhr

BITTE WERBUNG FÜR DAS VOLKSBEGEHREN MACHEN! EINE MÖGLICHST HOHE ANZAHL AN UNTERSCHRIFTEN ERHÖHT DEN DRUCK AUF DEN NATIONALRAT UND DIE ÖSTERREICHISCHEN ABGEORDNETEN IM EU-PARLAMENT!

Auftaktveranstaltung Örtliches Entwicklungskonzept, 26. Jänner 2017

Eine Erinnerung an die Veranstaltung am 26. Jänner, 18:30 Uhr im Gemeindezentrum; diese wurde bereits in der Gemeindezeitung im Dezember 2016 beworben. Einladung zur Auftaktveranstaltung ÖEK Dezember 2016 Die Bewohner aller Katastralgemeinden sind herzlich eingeladen – das ÖEK ist die Grundlage für alle raumplanerischen Maßnahmen der nächsten Jahre im gesamten Gemeindegebiet.

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Park & Ride Am Waldberg

Im Jänner 2016 hat die ÖBB mit dem Gemeindevorstand Gespräche über die Umgestaltung der Haltestelle Niederkreuzstetten geführt. Schon damals wurde auch die Frage einer Park& Ride-Erweiterung angesprochen, da der bestehende Parkplatz schon lange Zeit viel zu klein ist.

Über die vergangenen Monate wurden von Seiten der ÖBB und der Gemeinde Überlegungen angestellt, zahlreiche Gespräche wurden geführt, Lösungen wurden gesucht. Im Dezember kam es dann schlussendlich zum offiziellen Treffen mit den Anrainern Am Waldberg,  dabei wurden verschiedene Varianten  diskutiert. Der  NÖN-Artikel vom Jahresbeginn bietet einen guten Überblick und eine Zusammenfassung!noen-park-ride-am-waldberg-4-1-2017

Dass die Anrainer über Park&Ride statt „nur Park“ nicht erfreut sind, kann jeder nachvollziehen. Für eine Erweiterung des Stellplatzangebots bietet sich jedoch kein anderes Grundstück an. Die Kosten werden großteils von den ÖBB und dem Land NÖ übernommen.

Nach dem erforderlichen Beschluss im Gemeinderat kann die Errichtung im Frühling 2017 erfolgen. Mit der Erneuerung und barrierefreien Gestaltung der Haltestelle, dem neuen Wartehaus, der Bike & Ride-Anlage und dem Stiegenaufgang zum Bahnsteig ist damit  der letzte „Puzzlestein“ zu einer Attraktivierung unseres Schnellbahnanschlusses gesetzt.

Park & Ride Am Waldberg – Details

Baufortschritt Park&Ride am Waldberg

P&R Am Waldberg fertig

Volksbegehren „Gegen TTIP, CETA und TiSA“, 23. – 30. Jänner 2017

Im Juli 2016 wurden beim Einleitungsantrag für die Durchführung des Volksbegehrens 39.742 Unterstützungserklärungen erzielt.

widerstandVom 23. – 30. Jänner 2017 liegt das Volksbegehren zur Unterzeichnung in allen österreichischen Gemeinden auf. Die genauen Zeiten für die Marktgemeinde Kreuzstetten:

Montag, 23. Jänner: 8:00 – 20:00 Uhr
Dienstag, 24. Jänner: 8:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch, 25. Jänner: 8:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag, 26. Jänner: 8:00 – 20:00 Uhr
Freitag, 27. Jänner: 8:00 – 16:00 Uhr
Samstag, 28. Jänner: 8:00 – 10:00 Uhr
Sonntag, 29. Jänner: 8:00 – 10:00 Uhr
Montag, 30. Jänner: 8:00 – 16:00 Uhr

Der Tag der offenen Tür beim renovierten Gemeindeamt am Montag, dem 23. Jänner (von 16 – 20 Uhr) bietet sich für die Unterzeichnung des Volksbegehrens an. Wer schon im Juli seine Unterstützung abgegeben hat, kann kein zweites Mal unterschreiben – diese Stimmen werden automatisch mitberücksichtigt!

Ist nicht vor allem bei CETA ohnehin schon alles zu spät? – werden viele fragen. „Die Handelsverträge sind noch lange nicht beschlossene Sache. CETA wurde erst vor kurzem im europäischen Sozialausschuss abgelehnt und muss noch von allen 28 europäischen Staaten beschlossen werden. Auch vom österreichischen Parlament. TTIP wird noch immer verhandelt und es gibt weder von der einen noch von der anderen Seite der Verhandler ein stop! Und die ersten Ergebnisse des Dienstleistungsabkommens TiSA treiben einem den kalten Schweiß auf die Stirn“, meint dazu der Initiator des Volksbegehrens, LA Bgm. Herbert Thumpser. „Deshalb ist es wichtig, dass viele Österreicherinnen und Österreicher uns mit der Forderung nach einem Stop der Verhandlungen, nach Ablehnung des vorliegenden CETA-Vertrages, unterstützen“

Nähere Informationen auf der Homepage http://www.volksbegehren.jetzt/

Mach den CETA-Check und befrage  die österreichischen Abgeordneten des EU-Parlaments: „Werden Sie CETA stoppen?“ https://www.ttip-stoppen.at/

 

Elektroauto Renault Zoe mit 41 KWh-Batterie bestellt

Bei der GR-Sitzung am 29. November hat es einen einstimmigen Beschluss für e-car-sharing und den Ankauf des Fahrzeugs gegeben. Daraufhin wurde bei den ProjekteilnehmerInnen abgefragt, welche Batterievariante die Gemeinde anschaffen sollte. Zahlreiche Personen haben sich  für die stärkere Batterie ausgesprochen (Reichweite bis zu 400 km; Kosten/km 0,20 €), niemand war ausdrücklich dagegen. Kurz vor Weihnachten wurde das Fahrzeug von der Gemeinde bestellt; aufgrund geänderter Fördermodalitäten hätte sich der Preis 2017 erhöht.

Konkret in Auftrag gegeben wurde:

Renault Zoe Life R90, gletscherweiß, mit Einparkhilfe und Winterkompletträdern zum Preis von 22.660 €; Batteriemiete (41 KWh), Leasing; Einzelheiten werden noch verhandelt (konkreter Leasingvertrag, Versicherung, Beklebung…), Lieferzeit ca. 14 Wochen.

Ein aktueller Artikel zum Renault Zoe aus der Internet-Zeitung oekonews: oekonews 17.12.2016 Renault Zoe

 

Energiebuchhaltung 2015/16

In der Gemeinderatssitzung am 29. November hat der Energiebeauftragte der Marktgemeinde Kreuzstetten, Paul Schmid, den GR und anwesenden ZuhörerInnen seinen ersten Energiebericht zur Kenntnis gebracht. Jahresbericht Energiehaushalt Kreuzstetten 2016 Paul Schmid ist Klärwärter der Kläranlage Ulrichskirchen und auch Energiebeauftragter für die Gemeinden Wolkersdorf, Ulrichskirchen, Kreuttal und Hochleithen.

Grundlage für die Installierung eines Energiebeauftragten für Gemeindegebäude ist das NÖ Energieeffizienzgesetz 2012 (NÖ EEG 2012, LGBl Nr. 7830-0); dieses sieht unter anderem  die  Führung der Energiebuchhaltung für die  Gemeindegebäude vor.
In Kreuzstetten wurde  im Jahr 2015 mit der Führung der Energiebuchhaltung begonnen. Dies wurde in den Jahren davor von der früheren Gemeindeführung verabsäumt („ist nicht notwendig, die jährliche Abrechnung von EVN/Nahwärme ist ausreichend!“) und von mir nach der GR-Wahl nachdrücklich eingefordert.
Seit dem Stichtag 30.06.2015 werden nun regelmäßig (monatlich) die Energieverbrauchs-Zählerstände  für die einzelnen Gebäude und Anlagen aufgezeichnet und ausgewertet. Die Ablesung hat GfGR Roland Kreiter übernommen – für seine zuverlässige Arbeit herzlichen Dank!

Interessante Vergleichswerte ergeben sich natürlich erst in den folgenden Jahren, spannend werden hier vor allem die Vergleichswerte nach der Sanierung der Volksschule sein.

Eine Empfehlung des Energiebeauftragten – eine PV-Anlage am Dach des Gemeindehauses für den Stromverbrauch des Gemeindeamtes – war bereits in der GR-Sitzung im Juni Thema. Dazu wurde in der Vorstandssitzung am 8. November 2016 ein Grundsatzbeschluss gefällt, damit eine Errichtung mit großer zeitlicher Flexibilität durchgeführt werden kann.  Die Dachgaupen beim Gemeindehaus müssen nächstes Jahr  saniert werden, danach kann eine PV-Anlage errichtet werden, Anfang 2017 wird auch bekannt sein, ob es dafür wie 2016 eine großzügige Landesförderung gibt. Photovoltaikförderung Gemeindedach 2016

Eine zweite wichtige Empfehlung – der Umstieg auf LED-Lampen bei der Straßenbeleuchtung – muss gut durchdacht sein:

  • aufgrund der schlechten Erfahrung beim 2007 abgeschlossenen Contracting-Vertrag mit der Fa. Bacon (siehe Bericht von der GR-Sitzung am 29. November) stehe ich dem vielerorts propagierten Energie-Contracting sehr skeptisch gegenüber
  • ich finde es auch nicht sinnvoll, funktionierende Straßenbeleuchtung wegzuschmeißen – auch diese hat in der Herstellung Energie gekostet

Ein  gut geplanter, schrittweiser Umstieg auf LED  wird aber sicherlich für die Gemeinde ein  Thema der nächsten Monate/Jahre sein!

 

Die ÖBB-Haltestelle Niederkreuzstetten – ein Aushängeschild

noen-30-november-neuer-bahnhofDie NÖN vom 30. November berichtet ausführlich über die Umgestaltung der ÖBB-Haltestelle in Niederkreuzstetten! Der Stiegenaufgang beim Waldberg wird in Kürze fertiggestellt und verkürzt zukünftig den FußgängerInnen den Weg vom Ortszentrum zum Bahnsteig.

Im kommenden Jahr wird in diesem Bereich eine zweite Park&Ride-Anlage errichtet werden, nachdem die bestehende Anlage schon seit langer Zeit zu wenig Platz bietet.

Der Beginn: Information des Bürgermeisters zu den Umbauplänen bei der Haltestelle Niederkreuzstetten

Bike&Ride Anlage bei der ÖBB-Haltestelle