Bauprojekt Kirchenplatz Juli 2021

Gut versteckt auf der Gemeinde-HP findet sich das Protokoll zum Treffen des Bürgerrates mit dem Bürgermeister zum Bauprojekt Kirchenplatz vom Juni 2021 Protokoll_7_BR2 Juni 2021, vieles dazu findet sich schon in meinem Beitrag vom April 2021 Bauprojekt Kirchenplatz.

  • jahrelang habe ich auf begleitetes Wohnen (frühere Bezeichnung: betreutes Wohnen) statt nur barrierefrei (frühere Bezeichnung: betreubares Wohnen) gedrängt; jetzt hat auch der Bürgermeister seine Meinung geändert (meine Vermutung: barrierefrei ist mit der neuen Bauordnung ohnedies verpflichtend, dafür wird es keine Förderung geben).
  • Verkehrsbelastung in der Nebenstraße – wo bleibt die Überlegung von DI Vielnascher aus seinem Impulsreferat 2019 (ab Seite 76): Zufahrt über die Wiener Straße, Begrünung der Nebenstraße, Erweiterung des Parks, Begegnungszone?
  • Geschoßflächenzahl: das Verhältnis der Summe der Grundrissflächen aller oberirdischen Geschoße von Gebäuden (bebaute Fläche 1.100 m2 geplant)   zur Fläche des Bauplatzes (Grundstücksgröße 2.343 m2); Bebauung lt. Skizze dreigeschossig – ich gehe wie im April von einer GFZ >1 aus; das finde ich auch angebracht und sinnvoll. Dann gehört vorab das Örtl. Raumordnungsprogramm geändert (Kerngebiet nachhaltige Bebauung). Die anzustrebende, durchschnittliche Zieldichte bei Neubauten liegt bei 60 EW/ha im Mittel über alle Neubauten, bezogen auf das Nettowohnbauland. (gilt nicht für den einzelnen Bauplatz!)
  • 60 Parkplätze in der Tiefgarage – wozu?
  • die Gemeinde hat kein Geld? Siehe zusätzliche Einnahmen der Gemeinde bis 2021
  • alles geheim? Die Neugestaltung des Kirchenplatzes wird das Ortsbild über Jahrzehnte prägen, sorgfältige Überlegungen mit Einbindung der Bevölkerung sind nötig – VOR einer Beschlussfassung im Gemeinderat!
  • zum Nachlesen zwei ältere Beiträge Presse 2018, betreutes Wohnen Traismauer, Presse 2018, Wohnen im Alter; mit dem für Traismauer zuständigen Architektenbüro Poppe Prehal habe ich im August 2018 ein längeres Gespräch geführt

Zur  Kritik  an der starken Verdichtung und der Erhöhung der Einwohnerdichte aus einer Studie zur Leitplanung 2013 (maßgebliche Grundlage zur Leitplanung): „Der Weg zur Zielerreichung gibt den Abstand vom gegenwärtigen Niveau der Bebauungsdichte zum Zielniveau an. Das bedeutet, je „länger“ der Weg ist, desto stärker unterscheidet sich das heutige Siedlungsbild vom angestrebten …. die Ergänzungszentren Ladendorf und Niederkreuzstetten sind am weitesten von ihren Dichtezielen entfernt.“

Sollte die Zufahrt über die Wiener Straße nicht durchführbar sein – eine Alternative wäre die Sperre der Einbahn unmittelbar hinter der Zufahrt zur Wohnanlage, Begrünung und Entsiegelung der Einbahn, wenige Parkplätze für die Anwohner am anderen Ende der Einbahn. Da könnte man dann sogar eine „Outdoor-Erweiterung“ des Kaffeehauses überlegen. Wie bei so vielem: es ist nicht primär die Frage des Könnens, sondern die Frage des Wollens!

 

 

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