Bauverhandlung Bäckergasse – Richtigstellung

In der Juli-Gemeindezeitung  (Folge 162/2016)  schreibt Vizebürgermeister Freudhofmaier: „Der Wohnungsneubau in der Bäckergasse hat die Baugenehmigungsverhandlung hinter sich …. Der Bauplan wurde jedoch so gestaltet, dass aus rechtlicher Sicht der Bau zu genehmigen ist und somit wurde dem Antrag stattgegeben.“

Dies ist unrichtig! Die Fakten:

  • am 2. Mai hat eine Bauverhandlung zum Bauvorhaben der Waldviertler Siedlungsgenossenschaft (WAV) stattgefunden (Errichtung einer Wohnhausanlage mit 29 Wohnungen)
  • Baubehörde bei dieser Bauverhandlung war Bürgermeister Viktorik, Bausachverständiger DI Kriz vom Gebietsbauamt Korneuburg, Vzbgm. Freudhofmaier war bei der Bauverhandlung als Vertreter der Gemeinde anwesend (Parteistellung gemäß § 6 NÖ BO); seine Aufgabe: die Interessen der Gemeinde als Straßenerhalter zu vertreten (Verkehrssicherheit, Benützbarkeit).
  • Zu dieser Bauverhandlung wurden zahlreiche und umfangreiche, schriftliche und mündliche Einwendungen von den Anrainern eingebracht, auch bei der Verhandlung selbst wurden Widersprüche zur Bauordnung aufgezeigt. Ob das Bauvorhaben in dieser Form genehmigt wird, bedarf noch umfangreicher Prüfung!
  • Somit gibt es natürlich auch noch keine Baugenehmigung! Das weitere Prozedere: nach rechtlicher Prüfung aller Einsprüche ist an alle Parteien (die Anrainer und alle sonstigen bei der  Bauverhandlung geladenen Personen) ein Baubewilligungsbescheid zu übermitteln.

 

E-car-sharing: Aktualisierung

Im Zuge des Gemeindeamt-Umbaus wird eine Elektrotankstelle errichtet; in diesem Zusammenhang wurden auch die Bemühungen für ein Zustandekommen von  e-car-sharing intensiviert.

Es wurden Informationsblätter an alle Haushalte in Ober- und Niederkreuzstetten verteilt e-car-sharing Gemeindeaussendung und das Interesse unverbindlich abgefragt. Leider hat es  nur wenige Rückmeldungen gegeben.

Ich bin in Kontakt mit Herrn Hartmann (Windkraft Simonsfeld, Gaubitscher Stromgleiter), es wird voraussichtlich im Herbst trotzdem eine Informationsveranstaltung zum Thema e-car-sharing geben, vielleicht braucht es einfach noch ein bisschen Zeit zum Überlegen.

Aktuell sind die Bundes- und Landesförderungen sehr gut, leider aber zeitlich begrenzt (Oktober 2016). Hoffen wir, dass die Förderungen weitergeführt werden!

In Ladendorf und Neubau hat es auch eine diesbezügliche Initiative  der Gemeinde gegeben, dort kommt e-car-sharing laut meinen letzten Informationen (Stand Ende Juni) zustande.

Interessenten für die Teilnahme am e-car-sharing mögen sich bitte weiterhin bei mir melden, es gilt:

AUFGESCHOBEN IST NICHT AUFGEHOBEN!

Bericht von der Gemeinderatssitzung am 28. Juni

Gleich nach der Eröffnung der Sitzung erfolgt ein Bericht der Jugend Niederkreuzstetten. Diese wird seit März von einem unabhängigen Jugendcoach des Landes NÖ unterstützt. Derzeit wird versucht, ein Quartier für die neugegründete Jugend zu finden. Phillip Mayer, Maximilian Gepp und Hannah Spitzer stellen drei Möglichkeiten für ein zukünftiges Jugendheim vor, Vor- und Nachteile und Kosten werden sehr aussagekräftig  präsentiert. Die Vorstellungen und Wünsche der Jugendlichen werden sicher wesentlich in die weiteren Überlegungen des Gemeinderates einfließen. Zum Thema Jugend Niederkreuzstetten: Jugendcoaching – erstes Treffen

1.-3. Die  letzten drei noch nicht genehmigten GR-Sitzungsprotokolle wurden mehrheitlich genehmigt.

4. Für das Örtliche Entwicklungskonzept hat DI Hrdliczka vom Büro Dr. Paula die Gemeindevorstände und Ortsvorsteher schon vor einigen Wochen über die grundlegenden Anforderungen an das ÖEK informiert und ein Angebot vorgelegt. Bei der Sitzung wurde der Wunsch nach Einholung eines weiteren Angebots gestellt und darüber abgestimmt. Dieser Antrag wurde mehrheitlich angenommen, der Beschluss eines Kostenrahmens daher aufgeschoben.

5.Die Bildung einer Arbeitsgruppe zum ÖEK wird beschlossen. Die Arbeit wird ca. 2 bis 3 Jahre in Anspruch nehmen. Beteiligt sind alle Ortsvorsteher (Reinhard Ullmann, Peter Ullmann, Herbert Hrbek, Gerhard Kaller), für die SPÖ Karl Toifl, für die ÖVP Herbert Zimmermann, für die Grünen Christine Kiesenhofer, die auch mit der Projektleitung betraut wird. Die FPÖ wird keinen Vertreter in die Arbeitsgruppe entsenden.

6. Der Beschluss zum Raumordnungsprogramm wurde von der Tagesordnung gestrichen. Es gibt zur Änderung einige Einsprüche, der geplante Termin mit einem Vertreter des Landes konnte krankheitsbedingt nicht stattfinden.

8. Ein Grundsatzbeschluss zur Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Gemeindeamtes wird nicht gefällt, die Einholung von Angeboten im Vorfeld wird  eingefordert.

Es folgen drei Dringlichkeitsanträge:

9. Der Bürgermeister stellt den Antrag, für den Kauf des Grundstücks im Ortszentrum (verstorbener Hr. Forstner) zur Zwischenfinanzierung Geld vom Girokonto der Gemeinde beheben zu können. Der für den Grundstückskauf bereits verhandelte Kredit bedarf der Genehmigung des Landes, für diese Genehmigung braucht es einen Nachtragsvoranschlag (im Voranschlag für 2016 waren diese Kosten natürlich noch nicht berücksichtigt), es wird also demnächst eine weitere Gemeinderatssitzung geben. Das Girokonto wird nicht überzogen, das Geld ist vorhanden, es liegt im Interesse der Gemeinde, dass der Kaufvertrag rasch abgewickelt wird – der Antrag wird mehrheitlich genehmigt.

10. Die FPÖ beantragt die Errichtung eines Zaunes zum Bach zur Absicherung des Generationenspielplatzes. Der Antrag wird mehrheitlich genehmigt.

11. Antrag der FPÖ zur Anschaffung von Aufnahmegeräten für die GR-Sitzungen (da es in der Vergangenheit zu Unstimmigkeiten über den Wortlaut der  Protokolle gekommen ist). Man einigt sich, von Aufnahmegeräten vorerst Abstand zu nehmen. Änderungswünsche sollten zukünftig gesammelt an Frau Wohlmuth  übermittelt werden, die Fraktionen sollen sich auf den Protokollwortlaut einigen.

12. Die Berichte nehmen einen großen Teil der Sitzungszeit in Anspruch. Berichtet wird unter anderem zu den geplanten Neubauten im Ortskern von Niederkreuzstetten und in  Streifing, zum Hochwasserschutz, zum Baufortschritt beim Gemeindeamt, zum Schulumbau, zum Ende von g21, zu e-car-sharing und zu den Aktivitäten der Ortsvorsteher in den einzelnen Katastralgemeinden.

Kurz vor 22 Uhr endet der öffentliche Teil der GR-Sitzung, es folgt ein nichtöffentlicher TO-Punkt.

 

Der Termin für die einzuschiebende Gemeinderatssitzung wird erst  kurzfristig feststehen, da für den Nachtragsvoranschlag  etliche Vorarbeiten nötig sind. Im Zuge dieser Sitzung soll dann auch das ÖEK und die PV-Anlage am Gemeindeamt-Dach beschlossen werden.

 

 

 

 

INFO – ÖBB-BAUSTELLE – AKTUELL

Für die Zeit der Bahnsperre vom 23. Juli bis einschließlich 4. September hat die ÖBB die Schienenersatzverkehr-Fahrpläne ausgesandt. Für die Zeit von 12. bis 17. August und am 21. August werden die Haltestellen zwischen Wolkersdorf und Mistelbach von Kleinbussen angefahren, hier gilt ein eigener Fahrplan!

Bitte zu beachten: die Busse halten nicht bei den Zughaltestellen, sondern im Ort!

ÖBB-Info aktuell 19. Juli

Schienenersatzverkehrsfahrplan gültig vom 23.07. bis 04.09.2016

Wolkersdorf – Mistelbach 12.-17. und 21 August 2016

Good news!

Um das Sprichwort „Only bad news are good news!“ Lügen zu strafen, ein paar gute Nachrichten aus der Gemeinde:

Das Hochwasserschutzbecken zwischen Nieder- und Oberkreuzstetten wurde zum Glück noch kurz vor den heftigen Niederschlägen geräumt! Der online-Bericht von Gabriele Dienstl für die  Bezirksblätter Mistelbach (mit noch ein paar Bildern mehr als in  der Druckausgabe).

Niederkreuzstetten knapp Überflutung entkommen

Diverse Straßenbaumaßnahmen in der Gemeinde:

Güterweg Richtung Hl. Berg, Anschluss an die PanzerbrückeGüter- und Radweg Richtung Hl. Berg

 

 

 

 

Der Radweg zum Hl. Berg ist jetzt wieder ohne tiefe Schlaglöcher befahrbar!

 

Weg vom Spielplatz zum Freibad

Der Verbindungsweg vom Spielplatz zum Freibad wurde begradigt und asphaltiert; ein attraktiver Fußweg, zeitgerecht für die Freibadsaison!

 

 

Brücke Bad 28.5.2016 1Auch die daran anschließende Brücke zum Freibad wurde von Schlaglöchern befreit und ist wieder gefahrlos für Radfahrer zu benützen!

Keine Antwort ist auch eine Antwort!

In unserem Gemeindemagazin vor der Gemeinderatswahl 2015 (Grünes Gemeindemagazin 1/2015) haben wir über den damaligen Bürgermeister Franz Strobl folgende Kritik geäußert: „Hast du gewusst, dass Briefe, Anfragen und Mails vom Bürgermeister einfach nicht beantwortet werden? Das ist mehr als Unhöflichkeit – das ist Präpotenz!“

Leider verhält sich der ÖVP-Vizebürgermeister, DI Johannes Freudhofmaier, ähnlich! In den letzten Monaten habe ich ihm mehrfach Fragen zu den verschiedensten aktuellen Themen in der Gemeinde gestellt und um Antwort gebeten – leider vergeblich!

Hier die Auflistung einiger offener Fragen aus meinem Mail vom 21. Mai an den Vizebürgermeister:

  • wo befindet sich derzeit die  Werkstätte der Gemeinde (lt. ÖVP-Aussendung) – Frage in meiner Mail vom 27. April
  • NÖN-Artikel zum Rechnungsabschluss – du wirst wie folgt zitiert: „Da waren einige Dinge dabei, die wir kritisch gesehen haben, da hätten wir nicht zugestimmt.“ Könntest du bitte darlegen, welchen Ausgaben du/die ÖVP nicht zugestimmt hättet? – Frage in meiner Mail vom 7. Mai (urgiert am 12. Mai)
  • wer wird sich von der ÖVP zur Leitplanung einbringen? – mein Mail vom 23.12.2015, urgiert am 22.1. (nochmals urgiert am 19.3., am 30.3.  und am 27.4.)– ich wandle meine Frage aus aktuellen Gründen ab: beim ÖEK* werden Fragen der Leitplanung, der Regionalen Raumordnung zentral sein (laut Info Hr. Hrdliczka*). Du bist für die Gemeindestraßen, Grundstücke, Infrastruktur zuständig – Bereiche, die unmittelbar ins ÖEK einfließen werden. Ich hätte von dir gerne die Zusage, dass du dich bei der Arbeit zum ÖEK intensiv einbringen wirst! (* ÖEK = Örtliches Entwicklungskonzept; DI Hrdliczka: verantwortlicher Raumplaner der Gemeinde)

Eine Antwort auf diese – und etliche andere Fragen – ist leider noch immer ausständig! Antworten erfolgen zum überwiegenden Teil entweder gar nicht oder sehr spät und erst nach mehrmaliger Nachfrage.

Vzbgm. Freudhofmaier betont in der ÖVP-Aussendung: Wir betreiben keine Oppositionspolitik; wir wollen offen und ehrlich arbeiten; Fundament für eine Wohlfühlgemeinde ist eine funktionierende Zusammenarbeit in der Gemeinde.

Funktionierende Zusammenarbeit schaut meiner Meinung nach anders aus!

Eine wesentliche Grundlage für Zusammenarbeit ist die regelmäßige Kommunikation über die Gemeindearbeit; nicht über Aussendungen, nicht über die Lokalpresse, nicht nur in den Vorstands- und Gemeinderatssitzungen. 

Dies sollte im Sinne einer gemeinsamen Arbeit zum Wohle der Gemeinde möglich sein!