Schade um die gute Sache der ungenützten Sonnenenergie…

schreiben die Bezirksblätter am 15. September 2019. Dieser Meinung bin ich auch – und vermutlich viele Gemeindebürger.

Umso unverständlicher ist für mich, dass mein Dringlichkeitsantrag im September von der überwiegenden Mehrheit der Gemeinderäte abgelehnt wurde (auch von den beiden Grünen GR)! Beim einstimmigen Beschluss für die Volksschulsanierung wurden bereits finanzielle Mittel von 55.000 € für PV-Anlagen vorgesehen! Beschluss Schulsanierung 30. Jänner 2018

Oftmals habe ich auf den nachteiligen Vertragsentwurf der Fa. 10hoch4 und das Risiko für die Gemeindebürger hingewiesen. Ich habe Empfehlungen für eine sinnvolle weitere Vorgangsweise an die Gemeinderäte geschickt. Die  Größe der PV-Anlagen sollte sich am Eigenverbrauch orientieren, dann ist es für die Gemeinde auch wirtschaftlich sinnvoll! Dafür reichen die im Jänner 2018 vorgesehenen 55.000 € auf jeden Fall. In den Sitzungen am 25.6. und 24.9.2019 habe ich vom Bürgermeister eine genaue Aufstellung der Kosten (und der Förderungen des Landes) zur Schulsanierung beantragt – diese ist mir noch nicht zugegangen.

Ich kann damit leben, dass ich von der Gemeindeführung links liegen gelassen werde. Aber ich hoffe sehr, dass meine Empfehlungen (für die ich in Kontakt mit zahlreichen Personen bin/war, die davon sicher mehr verstehen als ich) nicht komplett ignoriert werden. Vielleicht schafft es der Bürgermeister, die Errichtung der PV-Anlagen im Voranschlag 2020 zu berücksichtigen? Es wäre ökologisch und ökonomisch gut und sinnvoll; für die Gemeinde selbst, nicht für irgendeine Firma! Ein einstimmiger Gemeinderatsbeschluss für die Finanzierung der PV-Anlagen auf den Schuldächern liegt  ja seit Jänner 2018 vor!

Aus einem Mail von mir vor mehr als einem Jahr zum Projekt mit 10hoch4: „Ich werde mit allen mir möglichen Mitteln versuchen, das Vorhaben zu verhindern… Warum, ist auch sehr einfach erklärt: Ich möchte nicht, dass eine zukünftige Gemeindeführung in einigen Jahren mit einer Altlast zu kämpfen hat, die die aktuelle Gemeindeführung hinterlässt! Eigentlich hätte ich mir erwartet, dass die Gemeindeführung angesichts der Aufarbeitung der Altlasten der letzten Jahre nicht wieder so naiv und vertrauensselig hineinfällt.“ Ich hätte mir damals nicht gedacht, wie schwierig die Erreichung dieses Ziels werden würde. Hoffentlich geht die Errichtung von PV-Anlagen auf den Schuldächern durch die Gemeinde selbst schneller und problemloser!

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