Veränderung bei den Grünen

In der Presseaussendung an Bezirksblätter und NÖN vom 3. März findet sich folgende Aussage:

„Aus persönlichen Gründen findet auch ein Wechsel im Gemeindevorstand statt. Anstelle von Fr. Christine Kiesenhofer wird zukünftig Hr. Hannes Gepp die „Grünen Kreuzstetten“ im Vorstand vertreten.“

Diese Aussendung von Frau Rührer, von der ich nicht informiert wurde, soll hier näher erläutert werden:

  • Die beiden Grünen Gemeinderäte Judith Rührer und Hannes Gepp haben am 3. März einen Abberufungsantrag gestellt. Ich gebe mein Amt im Gemeindevorstand NICHT FREIWILLIG ab.
  • Ich habe mich in den letzten beiden Jahren intensiv und mit großem persönlichen Engagement in die Gemeindearbeit eingebracht, mit Personen aus allen Fraktionen konstruktiv zusammengearbeitet und gute Arbeit geleistet.
  • Das Wohl der Gemeinde ist für mich dabei immer im Vordergrund gestanden, nicht parteipolitische Überlegungen.
  • Ich werde in den mir vom Bürgermeister zugewiesenen Arbeitsbereichen auch als Gemeinderätin weiterhin tätig sein.

Ich kann die Entscheidung der Ortsgruppe in keiner Weise nachvollziehen und bedaure sie sehr.

Stromladestation in Kreuzstetten ist in Betrieb

pressefoto-iiDirekt vor dem Gemeindeamt  ist Ende 2016 die neue Ladestation für Elektroautos in Betrieb gegangen. Aufgrund der tiefen Temperaturen konnte die Säule erst jetzt mit einer Folie der Windkraft Simonsfeld beklebt werden, die die Errichtung der Säule mit Know-how und einem Sponsoring unterstützt hat.

„Die Marktgemeinde Kreuzstetten ist eine langjährige Partnergemeinde unseres Unternehmens, wir betreiben hier bereits seit 2005 Windkraftanlagen – sauberer Strom, der teilweise für die Stromladestation zum Beladen der Elektroautos zur Verfügung steht. Wer hätte vor ein paar Jahren daran gedacht, dass wir statt Öl aus dem Nahen Osten unseren Wind vor der Haustür für die Fortbewegung nutzen können?“, resümiert Martin Steininger von der Windkraft Simonsfeld AG.

Für Interessierte hier die Kostenaufstellung: Kostenaufstellung E-Ladesäule

Naturgedichte im Windpark Kreuzstetten

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© Heinz Cibulka

In diesem Beitrag geht es zwar nicht um Politik, sondern um Kunst. Hoffentlich trotzdem interessant: im Rahmen des diesjährigen Viertel-Festivals soll im Windpark Kreuzstetten der erste Haiku-Wanderweg entstehen. Die Windkraft Simonsfeld und die Österreichische Haiku Gesellschaft laden zum Haikuwettbewerb „Die Kraft des Windes“ ein.

Haikus, das sind japanische Naturgedichte mit strengen Formvorschriften. Alle mit kreativen Ideen sind eingeladen,  bis 30. April maximal drei selbstverfasste Haikus bei der Österreichischen Haikugesellschaft einzureichen. Die besten acht Haiku werden groß auf Windkraftwerken im Windpark Kreuzstetten aufgeklebt.

Genauere Informationen zum Wettbewerb unter http://weiss.dieweinviertler.com/

Nein zu Glyphosat – Europäische Bürgerinitiative gestartet

ebi-lgoo-teaserAm 8. Februar wurde die Europäische Bürgerinitiative „STOP GLYPHOSAT“ gestartet, die bei GLOBAL 2000 unterzeichnet werden kann. Die Forderungen sind ein Verbot von Glyphosat, Transparenz und Unabhängigkeit im Zulassungsverfahren sowie verbindliche Reduktionsziele für den Pestizideinsatz in der EU.

Eine europäische Bürgerinitiative (EBI – Europäische Bürger-Initiative) ist ein demokratisches Werkzeug, das es den BürgerInnen der EU ermöglicht, an Entscheidungen der EU teilzunehmen. Werden 1,000.000 Unterschriften erreicht, muss sich die Europäische Kommission mit dem Anliegen der EBI beschäftigen. Die EBI für den Stop von Glyphosat endet am 25. Januar 2018. Nachdem die europäische Kommission allerdings noch 2017 über eine Verlängerung der Zulassung von Glyphosat verhandeln will, streben die Organisatoren der EBI an, die nötigen Unterzeichnungen schon vor dem Sommer 2017 zu erreichen.
Kreuzstetten hat Ende 2015 das Bekenntnis zum Verzicht auf Pestizide im gemeindeeigenen Einflussbereich im Gemeinderat beschlossen. Ein EU-weites Verbot von Glyphosat, das von der WHO als „wahrscheinlich beim Menschen krebserregend“ eingestuft wurde, sollte uns ein Anliegen sein.

 

Bitte unterzeichnen und weitersagen!

 

Der Tag der offenen Tür im Gemeindeamt

Viele Gemeindebürger nützten am 23. Jänner die Gelegenheit, die umgebauten Räumlichkeiten im Gemeindeamt zu besichtigen. Das Urteil war übereinstimmend: „Schön ist es geworden!“

Ich habe in der Arbeitsgruppe zum Gemeindeumbau mitgearbeitet und muss ehrlich sagen: Ich hätte mir nicht gedacht, dass es SO schön wird, dass viele „Kleinigkeiten“ in Summe dieses gelungene Erscheinungsbild ergeben werden. Mein Ziel am Beginn unserer Arbeit: das umgebaute Gemeindeamt soll ein einladendes, offenes Gebäude für die Gemeindebevölkerung sein; denn ich sehe die Gemeinde als Dienstleisterin für die Anliegen der Bevölkerung. Und natürlich sollen sich auch die Gemeindebediensteten in ihrer Arbeitsstätte wohl fühlen. Beides wurde meiner Meinung nach erreicht. Wolfgang Gröger hat mit viel Herzblut und persönlichem Engagement den technisch/praktischen Teil durchgeführt.

noen-1-2-2017-neues-amt-fuer-die-gemeinde-3Die NÖN hat am 1. Februar über den fertiggestellten Umbau des Gemeindeamtes berichtet.

Einige Dinge sind noch zu tun:

  • Die Sanierung der Wohnungen (Dachgaupen) im Obergeschoss des Gemeindehauses ist noch ausständig und für 2017 geplant.
  • Eine Photovoltaikanlage für den Eigenverbrauch im Gemeindeamt (und für die Elektrotankstelle) soll danach errichtet werden.

Wenn Sie den Umbau von  Beginn an nachlesen wollen, können Sie das in den früheren Berichten zum  Gemeinde-Umbau tun.

 

Auftaktveranstaltung zum Örtlichen Entwicklungskonzept (ÖEK) am 26. Jänner 2017

20170126_184638Im gut gefüllten Gemeindezentrum fand die erste Veranstaltung für die Gemeindebürger zum ÖEK statt. Der örtliche Raumplaner der Gemeinde, DI Reinhard Hrdliczka und DI Christoph Huber vom Büro Dr. Paula stellten dabei die Grundzüge des ÖEK und den geplanten Erstellungsprozess vor.

Anschließend an den Vortragsteil wurden von den ZuhörerInnen zahlreiche Fragen gestellt; zuerst im Plenum, anschließend im intensiven Gespräch mit den beiden Fachleuten rund um die  Pläne der einzelnen Katastralgemeinden.

 

Der Raumplaner der Gemeinde DI Reinhard Hrdliczka
begleitet und unterstützt von DI Christoph Huber

Bei dieser Veranstaltung wurde auch der Entwurf des Fragebogens vorgestellt, der mit der nächsten Gemeindezeitung an alle Haushalte verteilt werden soll. Die Ergebnisse dieses Fragebogens werden ausgewertet und bei der weiteren Arbeit inhaltlich berücksichtigt.

Bitte nehmen Sie sich Zeit für diesen Fragebogen – es geht um die zukünftige Gestaltung unseres Ortes, um raumplanerische Grundlagen für die nächsten 10 bis 15 Jahre.

Auch ein Termin für die zweite Bürgerveranstaltung wurde bereits fixiert: Dienstag, 23. Mai 2017. Dieser soll als Workshop gestaltet sein und eine Auseinandersetzung mit den eigenen Vorstellungen und Ideen zur Entwicklung unseres Ortes ermöglichen.

 

Erfolg des Volksbegehrens

Mit 562.552 Unterschriften war das Volksbegehren gegen TTIP, CETA und TiSA ein überwältigender Erfolg und zeigt die breite zivilgesellschaftliche Koalition gegen Handelsabkommen, die letztlich nur den Konzernen nutzen!

Gerechter Handel statt Freihandel!

Im Bezirk Mistelbach war die Marktgemeinde Kreuzstetten mit 321 gültigen Eintragungen (bei 1.278 Stimmberechtigten) die Spitzenreiterin – mehr als 25 %, dazu kommen noch die abgegebenen Unterstützungserklärungen vom Sommer 2016. Danke allen, die unterschrieben haben und dafür Werbung gemacht haben!

Alle Parteien in Kreuzstetten haben dieses Volksbegehren unterstützt und für Unterschriften geworben; das Ergebnis kann sich sehen lassen. Hoffen wir, dass die vielen Unterschriften auch im Nationalrat und auf EU-Ebene ein Umdenken bewirken.

Mehr unter https://www.ttip-stoppen.at/ und  http://www.volksbegehren.jetzt/.

In den Bezirksblättern wurde letzte Woche ausführlich über das Volksbegehren berichtet.Bezirksblätter 26.1.2017Bezirksblätter 2. Seite

Förderungen im Rahmen von Gemeinde21 erhalten

Von 2012 bis 2016 war die Gemeinde Kreuzstetten beim Projekt Gemeinde21 beteiligt, einige Arbeitskreise haben in diesen Jahren an Projekten gearbeitet, Ansuchen um Förderungen wurden gestellt, die Förderbeträge sind Ende des Jahre 2016 eingegangen.

Ich habe den Arbeitskreis „Umwelt & Energie“ geleitet (der Arbeitskreis besteht weiterhin, neue TeilnehmerInnen sind gerne gesehen) und bin im Gemeindevorstand für Gemeinde21 zuständig (gewesen). In den vergangenen Jahren sind in der Gemeindezeitung regelmäßig Beiträge erschienen, ich habe sie absichtlich nicht auf diese Homepage gestellt: Gemeinde21 war und ist überparteilich, das war und ist mir in meiner Leitung des Arbeitskreises seit meinem Einstieg in die Gemeindepolitik ein großes Anliegen und ich wollte und will alles vermeiden, was auch nur den kleinsten  Zweifel daran aufkommen lässt.

Nun aber trotzdem dieser Beitrag zu den Projekten und den Förderungen, die die Gemeinde im Rahmen von G21 vom Land NÖ dafür erhalten hat. Es ist die Absicht dieser Homepage, über die aktuellen politischen Geschehnisse im Ort zu berichten; Gemeinde 21 gehört dazu!

Renovierte Kellergasse; NÖN vom 25.1.2017Hier der Gemeindezeitungs-Beitrag zu einigen Projekten und den Förderungen:  Bericht Gemeindezeitung Dezember 2016, hier eine Tabelle mit den Förderbeiträgen für alle Projekte Bericht im Gemeinderat November 2016, der Beitrag in den Bezirksblättern https://www.meinbezirk.at/mistelbach/lokales/anerkennung-fuer-kellergassenprojekt-d1965928.html und links der NÖN-Artikel zum Gemeinschaftskeller in Oberkreuzstetten.

Parteien in Kreuzstetten geschlossen gegen die Freihandelsabkommen

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GfGR Roland Kreiter (SPÖ), GR Ingrid Meister (ÖVP), GR Herbert Gebhart (FPÖ), GfGR Christine Kiesenhofer (Grüne)

Alle Parteien des Gemeinderates der Marktgemeinde Kreuzstetten (SPÖ, ÖVP, Grüne, FPÖ) sprechen sich für die Unterzeichnung des Volksbegehrens und gegen den Abschluss von TTIP, CETA und TiSA durch österreichische Organe aus.

Bereits im Juni 2015 wurde vom Gemeinderat eine kritische Resolution zu den Freihandelsabkommen von allen Parteien unterstützt. Auch jetzt zeigen die Volksvertreter Einigkeit in ihrer Sorge, dass die Abkommen zu massiven Verschlechterungen für Kleinunternehmen und Bauern, bei den Arbeitnehmerrechten sowie beim Umwelt- und Konsumentenschutz führen könnten.

Die Eintragungszeiten in der Marktgemeinde Kreuzstetten – bitte Lichtbildausweis mitnehmen!

Montag, 23. Jänner: 8:00 – 20:00 Uhr
Dienstag, 24. Jänner: 8:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch, 25. Jänner: 8:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag, 26. Jänner: 8:00 – 20:00 Uhr
Freitag, 27. Jänner: 8:00 – 16:00 Uhr
Samstag, 28. Jänner: 8:00 – 10:00 Uhr
Sonntag, 29. Jänner: 8:00 – 10:00 Uhr
Montag, 30. Jänner: 8:00 – 16:00 Uhr

BITTE WERBUNG FÜR DAS VOLKSBEGEHREN MACHEN! EINE MÖGLICHST HOHE ANZAHL AN UNTERSCHRIFTEN ERHÖHT DEN DRUCK AUF DEN NATIONALRAT UND DIE ÖSTERREICHISCHEN ABGEORDNETEN IM EU-PARLAMENT!

Auftaktveranstaltung Örtliches Entwicklungskonzept, 26. Jänner 2017

Eine Erinnerung an die Veranstaltung am 26. Jänner, 18:30 Uhr im Gemeindezentrum; diese wurde bereits in der Gemeindezeitung im Dezember 2016 beworben. Einladung zur Auftaktveranstaltung ÖEK Dezember 2016 Die Bewohner aller Katastralgemeinden sind herzlich eingeladen – das ÖEK ist die Grundlage für alle raumplanerischen Maßnahmen der nächsten Jahre im gesamten Gemeindegebiet.

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