

Die neuen Kreuzstetter Windräder wachsen in die Höhe, genauere Info zu den Bauarbeiten finden Sie auf der HP der Windkraft Simonsfeld https://www.wksimonsfeld.at/deutsch/unternehmen/news/wp-kreuzstetten-zweiter-betonturm-fertig.html


Die neuen Kreuzstetter Windräder wachsen in die Höhe, genauere Info zu den Bauarbeiten finden Sie auf der HP der Windkraft Simonsfeld https://www.wksimonsfeld.at/deutsch/unternehmen/news/wp-kreuzstetten-zweiter-betonturm-fertig.html
Vor mehreren Monaten habe ich in meinem Beitrag Werbung für die Gemeinde-Homepage gemacht: https://kreuzstettenaktuell.com/2018/02/03/gemeinde-homepage/
Dies war offensichtlich zu früh und zu optimistisch. Seit Monaten bitte ich den Administrator, Andreas Gröger, um etliche Änderungen (Zeitaufwand: max. eine Stunde). Diese Bitten werden sowohl von Gröger Andi als auch von der Amtsleiterin und dem Bürgermeister beharrlich ignoriert: „Brauch ma ned, unwichtig, keine Zeit, interessiert ja eh niemand…“
Auf der aktuellen Gemeinde-HP fehlt z.B. (1. Mai 2018), (aktualisiert 5. Juli 2018), (aktualisiert 13. August), (aktualisiert 30. September)
Aktualisiert 16. Dezember:
die Protokolle der GR-Sitzungen 2018 sind endlich online!
die Winter-Gemeindezeitung ist online, die Herbst-Zeitung nicht!
In den letzten Monaten habe ich oftmals an den Initiator des Forum Informationsfreiheit, Josef Barth, gedacht und ihn für seine Hartnäckigkeit bewundert: seit 2013 bemüht er sich um ein bundesweites Transparenzgesetz, das Bürgern Zugang zu Informationen der diversen Ämter ermöglicht – vergebens. Bürger haben ein Recht auf Information, sie haben ein elementares Recht, zu erfahren, „was ihre Regierung so treibt. Wir wollen zunächst wissen, warum es unsere Regierung so tut; wie sie es tut – und dann wollen wir ganz frei darüber diskutieren dürfen.“ (Alfred Noll, hier der Link zu seiner wirklich hörenswerten Rede: Laudatio Concordia Pressepreis). Das gilt nicht nur auf Bundes- und Landesebene. Dafür setze ich mich seit langem auf Gemeindeebene ein – und ich hoffe noch immer, dass es auf Gemeindeebene schneller geht, als im Bund. Information spart den Zeitaufwand für (telefonische) Auskünfte, Information verhindert Gerüchtebildung, Information der Bevölkerung ist daher auch für die Gemeindeführung und die -administration positiv.
Ich habe mich sehr intensiv dafür eingesetzt – und werde leider seit Monaten ignoriert. Daher meine Bitte an Sie: wenn auch Sie meiner Meinung sind und sich eine gut gewartete und aktuelle Gemeinde-HP wünschen: teilen Sie dies dem Administrator, andreas@groeger-it.at, der Gemeinde marktgemeinde@kreuzstetten.gv.at oder dem Bürgermeister buergermeister@viktorik.at mit.
Alfred Noll meint dazu: „… es besteht eine natürliche Grenze, bis zu der Wählerinnen und Wähler bereit sind, Mühe und Aufwand auf sich zu nehmen, um überhaupt an Informationen zu gelangen.“ Ich bitte Sie nur um ein Mail – vielleicht hilft’s ja!

Die Sanierung des Turnsaales und die Arbeiten am Zubau haben begonnen. Der Turnsaal steht für den Schulbetrieb und die Vereine ab Anfang Mai bis zum Abschluss der Arbeiten (geplant Oktober/November) nicht mehr zur Verfügung.
Im Zuge der Außenarbeiten sollten auch die Stromzähler von Kindergarten und Volksschule zusammengelegt werden. Darauf habe ich den Bürgermeister mehrmals hingewiesen! Damit kann die geplante Photovoltaik-Anlage am Turnsaaldach von Kindergarten und Volksschule genutzt werden, der Eigenverbrauch wird somit deutlich erhöht.

Am 16. Mai 2018 hat der Verkehrswissenschaftler Michael Meschik (Universität für Bodenkultur, Institut für Verkehrswesen) auf Einladung der Radlobby Wolkersdorf den Vortrag „Die Bedeutung des Radverkehrs und einer sicheren Radinfrastruktur“ im Pfarrzentrum Wolkersdorf gehalten.
Vortrag Dr. Meschik Wolkersdorf 16.5.2018, dazu der Beitrag in den Bezirksblättern Mistelbach vom 31. Mai 2018.
Unser Mobilitätsbeauftragter Vizebgm. Hannes Freudhofmaier war anwesend und hat sich hoffentlich viele Anregungen für die Förderung des Radverkehrs in unserer Gemeinde mitgenommen. Ebenfalls anwesend: der Bürgermeister von Ulrichskirchen/Schleinbach, Ernst Bauer, der sich in der anschließenden Diskussion sehr positiv über die 30er Zone für die Gemeindestraßen im Gemeindegebiet geäußert hat; der Leiter der Straßenmeisterei Wolkersdorf, Josef Siebenhandl, zuständig für die Landesstraßen in unserem Gemeindegebiet.
Dazu verweise ich auf den Beitrag auf dieser Homepage Radweg Hauptstraße und meinen Beitrag für die Gemeindezeitung Gemeindezeitung Sommer 2018 (Beitrag zum Klimabündnis)
Ein gut geführter Gemeindehaushalt ist die Basis für alle mittel- und langfristigen Vorhaben einer Gemeinde. Abseits konkreter Einzelprojekte war es mir stets wichtig, die nachhaltige finanzielle Entwicklung unserer Gemeinde wachsam im Auge zu behalten. Aus diesem Grund ist vor zwei Jahren mein erster Beitrag zur Budgetlage, basierend auf dem Rechnungsabschluss 2015, entstanden Budgetlage der Gemeinde April 2016.
Damals war noch keine Rede von der drohenden Haftung der Gemeinde für die Nahwärme – niemand wusste bis zum August 2016 von den dramatischen Entwicklungen. Im Rechnungsabschluss 2017 ist die Haftung noch mit 1.200.000 € angeführt, seit Februar 2018 ist die Gemeinde haftungsfrei. Hier nun der Blick auf die Budgetlage 2018, basierend auf dem RA 2017:
2017 ergibt sich für den ordentlichen Haushalt ein Überschuss von 374.000 €, das ist kaum weniger als beim Rechnungsabschluss 2015 (424.000 €). Zwischenzeitlich wurde das Gemeindeamt umgebaut, die Bahnhaltestelle erneuert, die Deponien, der Gemeindestadl und zahlreiche andere „Altlasten“ saniert und noch vieles mehr. Die Gemeinde ist also sehr sorgsam mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln umgegangen.
Das Ergebnis der Vermögensgebarung beträgt -78.000 €, die roten Zahlen bei diesem Saldo sind gut und richtig. Über die Jahre soll/muss dieser Saldo negativ sein, denn das bedeutet: der Vermögenszuwachs übersteigt die Einnahmen aus der Veräußerung des Gemeindevermögens = die Gemeinde investiert, das (Anlage)vermögen der Gemeinde wächst! Der Verkauf der Gemeindegrundstücke in Streifing wird erst im RA 2018 aufscheinen; die Einnahmen sollen in Maßnahmen zum Hochwasserschutz investiert werden.
Das Ergebnis der Finanztransaktionen: -216.000 €, über die Jahre soll auch dieser Saldo negativ sein, denn das bedeutet: die Gemeinde baut ihre Schulden ab!
Der Schuldenstand der Gemeinde Ende 2017: die langfristigen Schulden für den Kanalbau, die durch die Kanalgebühren abgedeckt sind, betragen 1.950.000 € (2015: 2.275.000 €). Die sonstigen Schulden belaufen sich auf 415.000 € (davon 270.000 € für den Grundkauf am Kirchenplatz 2016, 135.000 € für den Kindergartenzubau 2010)
Somit zeigt der RA 2017 eine gute finanzielle Basis für die kommenden Jahre und die künftigen Vorhaben (zu den Kosten des Volksschulumbaus hier Finanzierung Volksschulrenovierung). Damit diese gute Basis auch für die Zukunft gesichert ist, sind folgende Schritte dringend zu setzen:
In der GR-Sitzung am 11. April 2018 habe ich sowohl die Zurücklegung der Gruppenleitung zum E-Carsharing als auch zum Örtlichen Entwicklungskonzept bekanntgegeben.
Der Grund zu diesem Schritt lässt sich so zusammenfassen: wo ich die Verantwortung übernehme und meine Person damit verbunden ist, gilt für mich der Grundsatz: entweder g’scheit – oder gar nicht! Beide Themen sind mir sehr wichtig, dieser Schritt ist mir nicht leicht gefallen – die Differenzen in den letzten Monaten mit der Gemeindeführung waren aber so groß, dass ich keine andere Möglichkeit gesehen habe.
In Auszügen das Mail, das ich am 28. März an den Vorstand geschickt habe:
Beim Carsharing bestehen seit einigen Monaten Differenzen zur Vorgehensweise mit dem Bürgermeister. Ich habe dem Bgm. als Verantwortlichen für die Gemeinde seine Entscheidungen nicht vorzuschreiben – so wie in den letzten Monaten kann und will ich aber nicht mehr.
E-Carsharing war mir ein Herzensanliegen, ich hätte meine Arbeit als Gruppenleiterin sehr gerne fortgeführt, diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Die fehlerhaften Angaben zu Carsharing im Rechnungsabschluss waren aber letztendlich eine Bestätigung für mich, jetzt den Schlusspunkt zu setzen.
ÖEK: auch hier war es in den letzten Monaten so, dass ich manchen Informationen oft lange nachlaufen musste. Entscheidungen zu wichtigen Mobilitätsthemen in Zukunft Monate später aus dem Vorstandsprotokoll erfahren zu müssen – dies entspricht nicht meiner Vorstellung zu Arbeitsweise und Zusammenarbeit. Ich nehme zur Kenntnis, dass meine Vorschläge zu einigen Mobilitätsthemen (Inanspruchnahme von Beratung durch Experten) vom Vorstand/vom Bürgermeister nicht für sinnvoll erachtet werden. Auch hier gilt so wie bei Carsharing: der Bgm. ist Leiter der Gemeinde, ich habe seine Entscheidungen zu akzeptieren. Straßengestaltungen sind teuer, sie sollten im Sinne der Gemeinde gut durchdacht werden. Grundsätzlich zum ÖEK: Die Vorarbeiten sind bereits weit fortgeschritten und sehr positiv verlaufen (auch wenn manche das anders sehen). Ich wünsche mir – das habe ich von Anfang an gesagt – eine möglichst breite Zustimmung des Gemeinderats; hier geht es um die zukünftige Gestaltung des Ortes, nicht um Parteipolitik.
Aktualisierung (Aussage des Bürgermeisters in der GR-Sitzung im Juni): für die Wohnhausanlage wurde die Förderung des Landes bereits bewilligt, für die Förderung der Reihenhäuser wird im Herbst angesucht. Nach dem Erhalt der Förderzusage wird es im Herbst eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung geben.
Bei der GR-Sitzung am 11. April habe ich den Bürgermeister um einige Informationen gebeten:
In der Gemeinderatssitzung am 11. April 2018 hat der Energiebeauftragte der Marktgemeinde Kreuzstetten, Paul Schmid, den Gemeinderäten und den anwesenden Zuhörern seinen Energiebericht zur Kenntnis gebracht Energiebericht Kreuzstetten 2017. Paul Schmid ist Klärwärter der Kläranlage Ulrichskirchen und auch Energiebeauftragter für die Gemeinden Wolkersdorf, Ulrichskirchen, Kreuttal und Hochleithen.
Einige Erklärungen dazu:
Die Empfehlungen des Energiebeauftragten sind gleich wie im Vorjahr:
Wie bisher greife ich Teile der Gemeinderatssitzung heraus, das vollständige Protokoll kann nach Genehmigung in der nächsten Sitzung bei den Anschlagtafeln und auf der Gemeinde-Homepage eingesehen werden.
GR Harald Berger hat seinen Rücktritt als Gemeinderat bekanntgegeben, Roman Kraft soll ihm nachfolgen. Grund für den Rücktritt ist sein erfolgreicher beruflicher Umstieg und der damit verbundene Zeitmangel http://www.schmankerlexpress.at/ Alle Gemeinderäte bedanken sich mit Applaus für die geleistete Arbeit im GR und wünschen alles Gute und weiterhin viel Erfolg als Fleischer. Ich kann mich dem nur anschließen und für sein Geschäft in Ernstbrunn Werbung machen. Dort gibt’s wirklich „Saugutes“ (regional und bio-Qualität)!
Unter dem TO-Punkt „Allfälliges“ habe ich an Bgm. Viktorik einige Fragen gestellt:
Dem Gemeinderat habe ich meinen Rücktritt als
bekannt gegeben. Nähere Information und meine Gründe hier: Zurücklegung E-Carsharing und ÖEK
Auch die Marktgemeinde Kreuzstetten beantwortet die Anfrage des Forums Informationsfreiheit an alle niederösterreichischen Gemeinden mit einem juristisch formulierten Antwortschreiben und stellt dafür € 14,30 in Rechnung. Dazu der Beitrag in der NÖN: NÖN 5. April NGO mit Gebührenforderung konfrontiert
Hier sehen Sie das Antwortschreiben unserer Gemeinde Antwort Gemeinde 28.3. FOI, hier können Sie weitere Informationen zum Forum Informationsfreiheit und der aktuellen Anfrage einsehen Forum Informationsfreiheit
Es gibt auch etliche Gemeinden, die ohne Gebührenforderung geantwortet haben! Erwähnenswert im nahen Umkreis: die Marktgemeinde Ulrichskirchen-Schleinbach
Die Rechnung der Gemeinde Kreuzstetten habe ich mit einer Spende ans FOI abgedeckt – wie viele andere Bürger, die so wie ich der Meinung sind: Ohne informierte Bürger gibt es keine echte Demokratie.

Mit dem Gründer und Vorstand des FOI, Josef Barth, verbindet mich persönlich einiges: die Bekanntschaft mit ihm hat 2014 zu meinem ORF-Beitrag in der Fernsehsendung „Report“ geführt, sein Beispiel war für mich unter anderem ein Beweggrund, warum ich heute im Gemeinderat sitze, sein Zugang zu Information für die Bürger ist auch zentral für meine Arbeit.
(aus der Laudatio von Alfred Noll bei der Verleihung des Concordia-Pressepreises an das Forum Informationsfreiheit am 24. April 2014 im historischen Sitzungssaal des Parlaments; dort, wo 1920 das Amtsgeheimnis im Verfassungsrang beschlossen wurde Alfred Noll Laudatio Verleihung Concordia-Pressepreis)