Wohnungsbauten in Streifing, Ende März 2020 – Aktualisierung

Die Gebös hat die vorläufige Einstellung der Arbeiten aufgrund der Corona-Krise bekanntgegeben Information der Gebös 25.3.2020

Aktualisierung 5. April: wie erwartet die Info der  Gebös_Wiederaufnahme der Bautätigkeit

 Alt – 28. März: Auf der Gebös-Homepage findet sich nichts. Dazu eine Information der Wirtschaftskammer OÖ (Aktuelleres hab ich im Internet nicht gefunden), Genaues dazu  muss vermutlich noch im Nationalrat beschlossen werden – meine Info ist wahrscheinlich schon veraltet, wenn Sie das lesen, aber so ist es ja derzeit in vielen Lebensbereichen:  NIX IST FIX! Bleiben Sie flexibel, bleiben Sie positiv, bleiben Sie gesund, verlieren Sie den Humor nicht

Energiebericht 2018/19

In den letzten Jahren habe ich immer die Präsentation im Gemeinderat abgewartet und den Bericht erst dann veröffentlicht – angesichts der Corona-Krise ist in absehbarer Zeit wohl nicht damit zu rechnen, darum hier: 2019 Jahresbericht Energiehaushalt Kreuzstetten

Zum Bericht des Vorjahres habe ich geschrieben: „Die Auswirkungen des Volksschulumbaus auf Heizung und Stromverbauch werden erst im kommenden Energiebericht sichtbar. Einerseits der Zubau für die Nachmittagsbetreuung und der Energieverbrauch für Klimatisierung/Lüftung, andererseits die verbesserte Dämmung und die LED-Umstellung – ich bin auf die Daten im nächsten Jahr gespannt.“

  • Stromverbrauch Schule: wie erwartet eine deutliche Erhöhung des Stromverbrauchs (Verdoppelung auf 33.000 kWh) durch die Klimatisierung und Lüftung. Das war mir als Lehrerin beim Umbau ganz wichtig – ausreichend Sauerstoff ist eine zentrale Voraussetzung für guten Lernerfolg! Der gestiegene Stromverbrauch ist ein wichtiges Argument dafür, als Gemeinde eine PV-Anlage zu errichten (so wie zum Umbau im Gemeinderat beschlossen!) und durch den Eigenverbrauch die Stromkosten deutlich zu reduzieren.
  • Heizung Schule: trotz Zubau und damit Vergrößerung der Fläche um 30 % ist der Heizenergieaufwand nur minimal auf 169.259,00 kWh (+ 2.149,16 kWh) gestiegen; der Jahresheizenergiebedarf ist von 86,95 kWh/m2/a auf 67,25 kWh/m²/a gesunken (das wurde im Energiebericht zum Ändern übersehen, Paul Schmid hat mir aber die Zahlen bestätigt).

alle anderen Daten sind im normalen Schwankungsbereich bzw. sinken tendentiell durch die Umstellung auf LED bei der Straßenbeleuchtung.

Zur von mir oftmals geforderten Errichtung einer PV-Anlage für das Gemeindeamt mache ich einen kleinen Rückzieher: keiner kennt noch die genauen Inhalte der Gesetze für Energiegemeinschaften. Vielleicht ist es dann für die Gemeinde günstiger, den PV-Strom vom Schuldach zu beziehen? Alles derzeit noch Spekulation, aber dieses Thema sollte im Auge behalten werden.

Christine Kiesenhofer – ab März 2020

Christine Kiesenhofer

Bäckergasse 20 b

2124 Niederkreuzstetten

Tel: 0680 1232757

Mail: christinekiesenhofer@aon.at

Ich bin von Beruf Lehrerin, habe drei erwachsene Kinder und wohne seit 25 Jahren in Niederkreuzstetten. Aufgrund einer chronischen Erkrankung bin ich seit Juni 2023 in Früh(Berufsunfähigkeits)pension.

Mit der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates am 5. März 2020 endet meine Zeit als Gemeinderätin. Bei der Wahl 2015 habe ich als Spitzenkandidatin für die Grünen kandidiert und war bis März 2017 geschäftsführende Gemeinderätin, nach der Abwahl aus dem Vorstand fraktionslose Gemeinderätin.

Als Gemeinderätin habe ich zahlreiche Initiativen gesetzt, vieles davon wurde umgesetzt. Einige Themen warten noch auf eine gute Umsetzung bzw. Fortführung. Ich werde in Zukunft meine Anliegen als „einfache Bürgerin“ einbringen. Wichtige Themen für 2025

Aktualisierung: Als Gemeinderätin habe ich intensiv am Örtlichen Entwicklungskonzept mitgearbeitet. Eine zeitgemäße, ökologische Umsetzung bei den anstehenden Bauprojekten ist mir wichtig. Aktualisierung: ich werde alles mir Mögliche tun, um die kommerziellen Karpfenzuchtteiche zu verhindern. Dritter Antrag gemäß Informationsfreiheitsgesetz

Aktualisierung: Als Gemeinderätin habe ich auf den Kauf des Grundstücks am Kirchenplatz 2016 gedrängt. Die Bebauung an diesem zentralen Platz ist mir ein großes Anliegen. Erster Antrag gemäß Informationsfreiheitsgesetz, Aktualisierung

Aktualisierung: Als Gemeinderätin habe ich für den Verkauf der  Grundstücke in Streifing gestimmt. Ich werde alles mir Mögliche tun, damit die Einnahmen aus dem Grundstücksverkauf und die absurden Kosten für meine Auskunftsbegehren  den Weg  zurück in die Gemeindekasse finden;  am 8.1.2025 habe ich eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft eingebracht. Zweiter Antrag gemäß Informationsfreiheitsgesetz, Antrag auf Bescheiderlassung

Ergänzung, August 2021: Eine treffende Charakterbeschreibung, die mich schmunzeln ließ; die Aussage von Bürgermeister Viktorik in der NÖN nach dem Olympiasieg meiner Tochter: Es sei nicht zu übersehen, dass Anna das Kind von Christine Kiesenhofer sei. „Sie sind beide sehr zielstrebig. Wenn sie sich etwas einbilden, dann verfolgen sie es sehr verbissen.“ 🙂 (das war kein Kompliment an mich!)

Oder, mit den Worten von Jakob Winter im profil, 1.3.23: „Wer Fragen an Gemeinden, Länder oder Ministerien richtet, dem kann gewisse Dickköpfigkeit nicht schaden.“

Zur Konstituierenden Sitzung am 5. März 2020

Angelobung der Gemeinderäte: Die Sitzung wird vom Altersvorsitzenden, Franz Fallmann, geleitet. Nach einleitenden Worten liest er die Gelöbnisformel (§ 97 (2) NÖ GO) vor, anschließend legen die Gemeinderatsmitglieder mit den Worten „ich gelobe“ das Gelöbnis ab.

Die Gemeinderäte für die kommende Periode sind:
Adolf Viktorik, Monika Wood-Ryglewska, Roland Kreiter, Peter Ullmann, Franz Fallmann, Herbert Hrbek,  Andrea Gepp, Thomas Viktorik, Hermann Furtner, Gerhard Simon, David Wood, Nikolas Gessl (SPÖ)

Johannes Freudhofmaier, Gabriela Fallmann, Martin Mathias, Reinhard Ullmann, Roman Kraft, Hubert Ullmann (ÖVP)

Judith Rührer (Grüne)

Wahl des Bürgermeisters: Die Wahl erfolgt geheim, zur Beurteilung der Stimmzettel werden herangezogen: Thomas Viktorik (SPÖ), Reinhard Ullmann (ÖVP)
Adolf Viktorik wird mit 18 Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Er übernimmt den Vorsitz der Sitzung.

Beschluss über die Anzahl der geschäftsführenden Gemeinderäte: Bgm. Viktorik stellt den Antrag, 6 geschäftsführende Gemeinderäte zu wählen. Der Antrag wird mit 13 Stimmen angenommen. Die Aufteilung erfolgt entsprechend der Stimmenanzahl bei der GR-Wahl: 4 SPÖ, 2 ÖVP

zu geschäftsführenden Gemeinderäten werden gewählt:
Roland Kreiter (17 Stimmen)
Franz Fallmann (18 Stimmen)
Andrea Gepp (17 Stimmen)
Peter Ullmann (18 Stimmen)

Martin Mathias (14, 15? Stimmen)
Ullmann Reinhard (17, 18? Stimmen)

Wahl des Vizebürgermeisters (aus den Mitgliedern des Vorstandes): zur Wahl steht GfGR Kreiter, die ÖVP schlägt GfGR Peter Ullmann mit dem Argument vor, dass so die Katastralgemeinde Oberkreuzstetten besser eingebunden wäre. Die Abstimmung ergibt 12 Stimmen für Roland Kreiter, 6 Stimmen für Peter Ullmann. Somit ist Roland Kreiter zum Vizebürgermeister gewählt.

Wahl des Prüfungsausschusses: bei 19 GR-Mitgliedern sind  5 Mitglieder für den Prüfungsausschuss zu wählen (3 SPÖ, 2 ÖVP). Vorgeschlagen und gewählt werden mit jeweils 18 Stimmen:  Monika Wood-Ryglewska, Herbert Furtner, Gerhard Simon, Hannes Freudhofmaier, Herbert Ullmann

Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses wird bei der ersten Sitzung von den Mitgliedern selbst gewählt.

Abschließend werden die Mitglieder des Redaktionsausschusses der Gemeindezeitung mit Handzeichen gewählt: H. Hrbek, T. Viktorik, G. Fallmann, J. Rührer
Ortsvorsteher: Herbert Kaller (Neubau-Kreuzstetten), Herbert Hrbek (Streifing), Ludwig Ullmann (Oberkreuzstetten). Für Niederkreuzstetten steht Reinhard Ullmann nicht mehr zur Verfügung, die Entscheidung steht noch aus siehe Aktualisierung unten: Roland Kreiter

§ 106 NÖ GO: Niederschrift, Kundmachung des Wahlergebnisses
(1) Über die Wahl des Bürgermeisters, des Gemeindevorstandes (Stadtrates) und der (des) Vizebürgermeister(s) muss eine Niederschrift aufgenommen werden, die von allen anwesenden Mitgliedern des Gemeinderates unterschrieben werden muss. Verweigert ein Mitglied die Unterschrift, ist der Grund dafür anzugeben.
(2) Das Ergebnis der Wahlen des Bürgermeisters, Gemeindevorstandes (Stadtrates) und der (des) Vizebürgermeister(s) muss vom Bürgermeister durch Anschlag an der Amtstafel kundgemacht werden.

Aktualisierung 9. März: der vorgeschriebene Aushang (eine A4-Seite) findet sich auf der Anschlagtafel (auf der Gemeinde-HP nicht), darauf stehen nur die Namen der gewählten Personen (Bgm., Vize, Vorstand, Prüfungsausschuss), keine Stimmenanzahl – darum habe ich auch kein Foto gemacht; die Niederschrift wurde in Kreuzstetten bis jetzt noch nicht veröffentlicht).

Aktualisierung 13. März: lt. Gemeinde-HP ist Vizebgm. Roland Kreiter nun auch zum Ortsvorsteher von Niederkreuzstetten bestellt

Anmerkungen: Monika Wood-Ryglewska ist schwedische Staatsbürgerin, deshalb kann sie nicht in den Vorstand gewählt werden. In den Prüfungsausschuss dürfen nur einfache Gemeinderäte gewählt werden, der Vorsitz des Prüfungsausschusses steht der Opposition zu.

Für die Wahl in den Gemeindevorstand bzw. den Prüfungsausschuss werden von den Parteien Wahlvorschläge eingebracht; für die Wahl selbst genügt EINE Stimme. Trotzdem wäre als Ausdruck des Vertrauens eine einstimmige Wahl (wie in vielen anderen Gemeinden, beispielhaft die Niederschrift der Marktgemeinde Ulrichskirchen) wünschenswert gewesen. Eine Stimmenthaltung gilt laut Gemeindeordnung als Ablehnung!

Das Durchschnittsalter der Gemeinderäte ist stark gesunken, das zeigt sich allein daran, dass der Altersvorsitzende Jahrgang 1960 ist! Eine Verjüngung des Gemeinderates sehe ich positiv. Der Frauenanteil im Gemeinderat ist leider von 5 Frauen 2015 auf 4 Frauen in der neuen Periode gesunken. Neu im Gemeinderat sind 10 von 19 Gemeinderäten und 4 von 6 Vorständen.

Zu den Zuständigkeiten der gewählten Ortsvertreter siehe hier

 

Musikschulverband Staatz: Großer Dank zum Abschied, NÖN-Bericht

Am 28. Februar 2020 hat Musikschuldirektor Herbert Frühwirth zu einer großen Feier anlässlich seines Eintritts in den Ruhestand eingeladen. Das Musikerheim in Staatz war gefüllt mit Wegbegleitern, Freunden, den Musikschullehrern und politischen Vertretern aus den Verbandsgemeinden. Es war ein sehr bewegender Abend: viele Dankesworte für sein Lebenswerk, tolle Musikbeiträge des Lehrerkollegiums.

Herbert Frühwirth hat die Musikschule 1984 gegründet und in den folgenden Jahrzehnten zu einem Verband mit 15 Gemeinden ausgebaut; insgesamt werden 800 Schüler von hochqualifizierten und -motivierten Musikpädagogen ausgebildet; damit wird auch die Grundlage für den Nachwuchs von ca. 30 Musikkapellen in den einzelnen Gemeinden gelegt. 2017 wurde Herbert Frühwirth für sein Lebenswerk der Berufstitel „Professor“ verliehen.

Hier gehts zum Bericht der NÖN mit vielen sehenswerten Fotos, hier der Text vom Abschiedsständchen zum Video auf der NÖN-HP (Text von Jacqueline Schodl, die in Kreuzstetten Klavier unterrichtet)

Kreuzstetten ist Verbandsgemeinde und zieht vielfachen Nutzen aus der engagierten Arbeit aller Beteiligten; für die mit viel Herz und Energie geleistete jahrzehntelange Arbeit von Prof. Frühwirth gebührt ihm – auch von unserer Gemeinde – herzlichster Dank!

VS-Direktorin Silvia Heinisch, die seit Jahren mit großem Einsatz die Bläserklasse in  unserer Volksschule organisiert und begleitet, hat ebenfalls mitgefeiert. Als politische Repräsentantin unserer Gemeinde war ich – wie leider oftmals – alleine. Für mich war diese Feier ein schöner, positiver Abschluss meiner fünfjährigen Zeit als Vertreterin der Gemeinde im Musikschulverband. Ich hoffe sehr, dass die zukünftigen Vertreter unserer Gemeinde im Verband die Arbeit der Musikschule auf politischer Ebene engagiert mittragen und unterstützen. Infos zur Musikschule (und Fotos der Feier) hier: http://www.musikschule-staatz.at

 

Aktuelle Gemeinde-HP: Eine unendliche Geschichte?

Zur neuen Gemeinde-HP habe ich am 15. November 2019 geschrieben: „Ich freue mich sehr, dass mein jahrelanges Bemühen um eine informative HP zu einem guten Abschluss gekommen ist.“

Dies war leider voreilig; drei Monate später und nach unzähligen Hinweisen wurden viele kleine Mängel noch immer nicht behoben. Im Beitrag vom 15.11. habe ich auch geschrieben: „Etwas Neues ist nie sofort perfekt, dieser Anspruch wäre eine Anmaßung.“

Es sind nur Kleinigkeiten, trotzdem beheben sich diese nicht von selbst! Das Büro der LEADER-Region hat tolle Arbeit geleistet; ich finde es schade, wenn die grundsätzlich sehr gute HP darunter leidet, dass die Mängel nicht behoben werden. Eine aktuelle, informative Gemeinde-HP sollte im 21. Jhdt. eine Selbstverständlichkeit sein: eine nützliche Informationsquelle für die Gemeindebürger, ein Aushängeschild für die Gemeinde und nicht zuletzt eine zeitliche Entlastung für die Gemeindebediensteten. Die Gemeinde-HP darf für die politisch Verantwortlichen nicht unwichtig sein, für die regelmäßige Aktualisierung und Wartung muss in der Gemeindearbeit Zeit sein. Aktualisierung:  Corona und die Gemeindehomepage

Ich habe aufgegeben 😦 Sie finden div. Informationen nun auf dieser HP Kundmachungen der Gemeinde etc.

Konstituierende Sitzung des Gemeinderats 5. März 2020

Die konstituierende Sitzung des neu gewählten Gemeinderats der Marktgemeinde Kreuzstetten  findet am Donnerstag,  5. März 2020, um 19 Uhr im Gemeindezentrum statt. Hier die Tagesordnung: Konstituierung Gemeinderat.

Das Ergebnis muss auf der Anschlagtafel ausgehängt werden (und finden Sie dann auch auf dieser HP). Ich kann mich noch gut an die konstituierende Sitzung 2015 erinnern: das Gemeindezentrum war bis auf den letzten Platz gefüllt, die Spannung war groß, weil niemand (außer den drei Grünen Gemeinderäten) wusste, wer zum Bürgermeister gewählt wird. Heuer stellt sich diese Frage angesichts der absoluten Mehrheit im Gemeinderat für die SPÖ nicht. Trotzdem meine Einladung, bei dieser ersten Sitzung des Gemeinderates zahlreich teilzunehmen! Sie zeigen damit Ihr Interesse an der Gemeindepolitik, dass Ihnen nicht egal ist, was im Gemeinderat geschieht und beschlossen wird.

Wir dürfen von den neu gewählten Gemeinderäten engagierte, sachliche, konstruktive Arbeit einfordern!

Aktualisierung 21. Februar: Verzichtserklärung SPÖ-Mandat L. Ullmann Ludwig Ullmann hat auf sein GR-Mandat verzichtet, statt ihm wird Nikolaus Gessl von der SPÖ für das freigewordene Mandat nominiert.

Zur Vorgangsweise bei der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates finden Sie Informationen in der NÖ Gemeindeordnung im V. Hauptstück: Konstituierung des Gemeinderates, Wahl von Gemeindeorganen, ab § 96.

 

 

 

 

Umwidmung Bauplätze

In der letzten Gemeinderatssitzung vor den Wahlen am 10. Dezember 2019 wurde das Örtliche Entwicklungskonzept (ÖEK) beschlossen. Wie geht es jetzt weiter?

  • das beschlossene ÖEK muss vom Land genehmigt werden, die Genehmigung muss für zwei Wochen auf den Anschlagtafeln kundgemacht werden; dann ist das ÖEK in Kraft. Aktualisierung 22. Juni: Genehmigung des ÖEK durch das Land NÖ
  • Das ÖEK stellt die langfristigen Ziele der Gemeinde dar, ist aber nicht gleichzusetzen mit dem Flächenwidmungsplan! Das bedeutet: für Umwidmungen in Bauland ist eine Änderung des Raumordnungsplanes erforderlich. Dies muss vom Gemeinderat beschlossen werden und wird vom Land sorgfältig geprüft.  Künftige Änderungen des Flächenwidmungsplanes können verfahrenstechnisch rascher durchgeführt werden, sofern sie einem beschlossenen Entwicklungskonzept entsprechen. Das bedeutet aber nicht, dass die im ÖEK genannten Erweiterungsflächen schon automatisch umgewidmet werden; und was rasch bedeutet, dazu habe ich in fünf Jahren als GR gelernt, dass „schnell“ auf Gemeindeebene etwas anderes heißt als im Privatleben.
  • in den letzten Jahren hat es wegen der Arbeit am ÖEK keine Bauland-Neuwidmungen gegeben; verständlich, dass manche Personen schon ungeduldig darauf warten; ich möchte unrealistische zeitliche Erwartungen und Wünsche zurechtrücken. Aktuell geht es vor allem um die Erweiterungsflächen in Niederkreuzstetten bei der Schule (Aufschließungszone BW-A11) und Am Teichfeld (nördlich der Kellergasse, BW-A12). Am Teichfeld wird beispielsweise als Voraussetzung für die Umsetzung genannt:
    – Kontaktaufnahme BDA bei Bebauung (Bodendenkmal)
    – Teilbebauungsplan erstellen – Aktualisierung 22.12.2022: Beschluss Teilbebaungsplan und Kundmachung 22.12.22
    – Erschließungs-/ Parzellierungskonzept erstellen
    Ich gehe nicht davon aus, dass das so schnell erledigt werden kann; außerdem muss die Gemeinde Rückwidmungen/Mobilisierung von bestehendem Bauland prüfen, damit Neuwidmungen vom Land genehmigt werden
  • Österreich ist zweifelhafter Europameister bei der Versiegelung von Grünland. Das Land ist mittlerweile sehr kritisch und prüft Umwidmungen sehr genau. in früherer Zeit waren es primär die Bürgermeister, die diese Entscheidungen getroffen haben. Heute ist es eine gute und sinnvolle Kombination: die Bürgermeister wissen um den Bedarf und die Verfügbarkeit der Grundstücke, das Land schaut sehr genau auf die Nachhaltigkeit. Zum Nachlesen:  Masterplan ländlicher Raum Bodenverbrauch Winter 2018  Wie sich Österreich die Zukunft verbaut; Presse August 2018
  • Ich war bis Anfang 2018 intensiv bei der Festlegung der Erweiterungsflächen beteiligt; dabei war es mir sehr wichtig, nicht zu wissen, wem die Grundstücke gehören (sondern nur ganz neutral und sachlich auf die Sinnhaftigkeit zu schauen). Der Bürgermeister muss natürlich auch die Verfügbarkeit der Grundstücke (und damit die Eigentümer) im Auge haben. Ich habe diese verschiedenen Blickwinkel immer sehr positiv und als gute Ergänzung gesehen.
  • Eine Forderung habe ich im Rahmen der Arbeit zum ÖEK immer wieder gestellt: Es ist in der Verantwortung der Gemeindeführung, dass Umwidmungen nicht primär große Vermögenszuwächse für die Eigentümer bedeuten (und damit  immer teurere Grundstücke für junge Leute). Und: ein Einfamilienhaus auf einem Grundstück von  1000 m² (oder mehr)  sollte heute nicht mehr möglich sein!
  • Aktualisierung 29.2.2020: Ist das Dorf noch zu retten? Interview mit der Filmemacherin Teresa Distelberger im Standard. Ein Auszug daraus, den ich für Kreuzstetten wichtig und passend finde: Auf die Frage, ob Zuzügler aus der Stadt überall  willkommen sind antwortet Distelberger: „Nein, das glaube ich nicht. Es ist ein ziemlich neuer Zugang, das so als Wettbewerb zu denken. Viele Gemeinden haben noch nicht erkannt, dass es wichtig ist, sich für die zu öffnen, die aus der Stadt kommen. Es gibt immer noch den Glauben, dass diejenigen das Dorf erhalten können, die dort aufgewachsen sind. Zuzügler werden dorthin ziehen, wo es Initiativen gibt, Nahversorgung ebenso wie Lösungsansätze für Probleme. Und natürlich dorthin, wo sie sich willkommen fühlen. Also wo es Neuen gegenüber ein Wohlwollen gibt. Diese Offenheit ist eine Sache, die jeder mitgestalten kann.“ 
    • dazu passt für Kreuzstetten leider, dass es auf unserer Gemeinde-HP keine Information zu den Vereinen gibt (von mir oftmals gefordert). Die Vereine beklagen das sinkende Engagement der Bevölkerung in den Vereinen – es sollte auch in ihrem Interesse sein, ihren Verein auf der Gemeinde-HP für Zugezogene zu präsentieren

 

PV auf den Schuldächern – neue Argumente

Oftmals habe ich darauf hingewiesen, dass die Gemeinde PV-Anlagen auf den Schuldächern selbst in Auftrag geben sollte: ohne dazwischengeschaltete Firma!

Zwei weitere wichtige Argumente dafür:

  • Ende vorigen Jahres habe ich den Bericht zur Energiebuchhaltung für 2018/19 erhalten. Darin wird der Energieverbrauch unserer Volksschule nach Umbau/Zubau erstmals erfasst: der Stromverbrauch bei der Volksschule ist um das Doppelte auf 33.000 kWh angestiegen. Das verwundert mich nicht: die Lüftung/Kühlung des Schulgebäudes, der Zubau – mit einer deutlichen Erhöhung habe ich gerechnet! Die Abdeckung des Stromverbrauchs durch eine PV-Anlage war Teil des Beschlusses zum Schulumbau Anfang 2018, insofern bin ich davon ausgegangen, dass ein guter Teil des Stromverbrauchs über die PV-Anlage gedeckt wird. Die Spitzenverbrauchswerte liegen im Sommerhalbjahr, also ideal für den Ertrag einer PV-Anlage.
  • in meiner Argumentation für die Errichtung von PV durch die Gemeinde selbst habe ich geschrieben: Die Gemeinde ist nicht auf Jahre gebunden in einem Bereich, der in den nächsten Jahren großen Veränderungen unterliegen wird und: Ich phantasiere: vielleicht ist es in einigen Jahren möglich, den gespeicherten Strom der PV-Anlagen in die Straßenbeleuchtung einzuspeisen? Vielleicht wird es möglich, den in den gemeindeeigenen PV-Anlagen erzeugten Strom für andere Gemeinde-Verbraucher zu verwenden und somit einen Eigenverbrauch von nahezu 100 % zu erzielen? Jetzt noch Phantasie…
    meine Phantasie wurde von der Realität sehr schnell eingeholt:  Privater Stromverbrauch – Energiegemeinschaften im Entstehen. Das entsprechende Gesetz dazu muss entsprechend der EU-Verordnung noch  bis spätestens Mitte 2021 auf Schiene gebracht werden,. Einige Schlagworte aus dem lesenswerten Beitrag von Herbert Starmühler: Der Energieverbraucher ist nicht mehr nur passiver „Consumer“, sondern aktives Mitglied, „Prosumer“, kann den selbst erzeugten Strom „über die Straße verkaufen“. (Das ist bisher nur den meist großen Elektrizitätsgesellschaften vorbehalten – Stromhandel ).  Wie die gesetzliche Regelung dazu konkret aussehen wird, ist noch unklar. Tatsache bleibt, dass es den bisherigen Stromhandel komplett aufmischen und die Nutzung von PV beflügeln wird – auch deshalb sollte sich die Gemeinde nicht für Jahre an eine Firma binden, sondern die finanzielle Ersparnis selbst nützen!